Armin Sengbusch erspürt Einsamkeit

Stimmungshits geheimer Sinfoniker

Kurz vor dem Jahreswechsel ist auf dem Timezone Label das Debütalbum des hoch dekorierten Hamburger Poetry-Slammers und „Schriftstehlers“ Armin Sengbusch erschienen. Der diesem Ereignis innewohnende „News Value“ hat das sinnfreie Geballere zum Kehraus bestens überstanden, so dass es schon jetzt, endlich, eine der bemerkenswertesten Singer/Songwriter-Platten des Jahres zu beklatschen gilt, auf der „Stimmungshits zum Mitweinen, Nachdenken und Genießen“ (Armin Sengbusch) geboten werden.

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Armin Sengbusch und die geheimen Sinfoniker, "Ich kann fühlen, dass du einsam bist" (Timezone-Records)

Armin Sengbusch und die geheimen Sinfoniker, „Ich kann fühlen, dass du einsam bist“ (Timezone-Records)

Armin Sengbusch ist dem Vernehmen nach zwar gern allein, doch wir dürfen bei ihm sein – so lange die ihn auf Ich kann fühlen, dass du einsam bist vollmundig begleitenden, geheimen Sinfoniker die Sitzplätze in seiner Nähe schon so schön vorgewärmt haben. Denn deren Arrangements sind vielleicht das dickste Brett, das der forsche Interpret seines eigenen, wortaffinen Gedankenguts auf dem Weg in die Köpfe und Herzen seiner Zuhörer zu durchbohren versteht.

Der überwiegend luftig gehaltenen Transparenz trefflich gewählter Kniffe gelingt es in seltsam souveräner Manier, das ab und an noch Ungelenke in Schach zu halten. Ganz besonders bei gediegen gehaltvollen Titeln wie Gedankenbäume, Flickwerk oder Kein Glück und kein Segen, wo die Rechnung des selbsternannten Emotionsdeuters voll und ganz aufgeht. Egal, was er sich dort anmaßt, es steht ihm ausgezeichnet.

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