Das sich unbestreitbar erfolgreich und mit bewundernswertem Engagement ganz und gar dem vollsynthetischen Wavepop widmenden Special Interest-Label Conzoom mit standesgemäßem Sitz in Hamburg (jener Stadt, zu der das Genre irgendwie noch immer am besten passt – und sei es auch nur aufgrund der relativen Nähe zu Skandinavien) geht mit seiner begehrten Sampler-Reihe electropop (es ist, was der Fall ist) ab dem 27. Januar bereits in die 10. Runde. Zum Jubiläum können sich Vorbesteller noch bis zum 20. Januar auf dem Cover mit ihrem Namen verewigen.

Dort kann auch Dein Name stehen: electropop.10 (Conzoom Records)
Dort kann auch Dein Name stehen: electropop.10 (Conzoom Records)

Irgendein Risiko braucht dabei nicht eingegangen zu werden, denn die CD enthält 13 exklusive Versionen und Remixe von Formationen, die äußerst verlässlich die Bedürfnisse ihrer Klientel zu bedienen wissen und abliefern was die Sequencer halten. Zugegeben, mitunter könnte es ein wenig schwerfallen, die einzelnen aufstrebenden Acts voneinander zu unterscheiden. Aber diesen Umstand teilt sich die E-Pop-Szene mit nahezu allen anderen Spielarten konsequent eingehaltener Genremusik.

Was zählt, ist allein die Schlüssigkeit der Komposition sowie das uneingeschränkt rhythmische Treiben. Und in diesen Disziplinen machen Dead Man Recovering (Kenneth Larsen, Dänemark), Electro Planet (Russland), Electro Spectre (Norwegen), Heliophile (Niederlande) und Kartagon (Schweiz) ebenso wenig Gefangene wie Naommon (Paris), Pos.:2 (Bielefeld/Bad Salzuflen, mit dem proto-programmatischen Track Only Electropop), Sinestar (UK), The Voice And The Snake (USA), Vaylon (Kopenhagen), X-Sonic (Tennessee), zero-Eq (Zero Emission Quasar, Rom) oder Zoon Politicon Achim und Helmut aus Hannover).

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