Cover-Studie: Seeming Emptiness (facebook.com/pages/Seeming-Emptiness)
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amusio: „Kannst Du schon absehen, wo Conversion am besten rezipiert wird? Wo würdest Du Dich am ehesten aufgehoben fühlen? Spielt eine Szenezugehörigkeit oder Genreaffinität für Dich überhaupt eine Rolle?“

Kevin Möckel: „Ich denke, dass Conversion in erster Linie bei allen Freunden der melancholischen Musik Anklang finden wird. Die meisten Resonanzen kamen bisher aus dem Doom-Sektor, gefolgt von den Postrockern. Dort würde ich mich szenetechnisch auch ganz wohl fühlen. Letztendlich spielt es aber keine Rolle für mich, aus welchem Bereich die Hörerschafft stammt. Hauptsache ist, dass mein Album überhaupt gehört wird.“

amusio: „Machst Du Dir Gedanken über eine Live-Umsetzung? Wer käme als Mitstreiter in Frage? Oder ist das für Dich – im Moment – völlig ausgeschlossen, so dass Du keinen Gedanken daran verschwendest?“

Kevin Möckel: „Ehrlich gesagt, fände ich es genial, das Material irgendwann mal live darbieten zu können. Eine Umsetzung  wäre wahrscheinlich auch gar nicht so schwierig, leider benötigt man hierzu nur sechs Musiker. Ich weiß nicht, ob es jemals dazu kommen wird, aber der Gedanke daran schwirrt mir oft im Kopf herum. Spätestens wenn mich mal ein Veranstalter diesbezüglich anschreibt, werde ich´s wohl in Angriff nehmen.“

amusio: „Heutzutage bieten sich einem Musiker zahlreiche Möglichkeiten, seine Erzeugnisse zu veröffentlichen. Mit oder ohne Label, mit Bandcamp, Spotify, iTunes, ReverbNation etc. Für welche (Vertriebs-) Wege hast Du Dich entschieden? Bist Du bis dato mit Deiner Wahl zufrieden? Wo würdest Du weiterhin verstärkt ansetzen?“

Kevin Möckel: „Als ich angefangen habe, war gerade Myspace sehr aktuell. Ich habe mir ein Bandprofil erstellt und meine ersten Songs veröffentlicht. Das lief eigentlich schon ganz gut und ich konnte erste ,Fans‘ gewinnen. Damals habe ich immer nur einzelne  Songs geschrieben, die aber nie zu einem Album zusammengefasst waren, weil sie in sehr großen Abständen erschienen und immer einen anderen Sound hatten. Schade eigentlich, denn aus den alten Liedern hätte man locker schon ein Debüt machen können. Später hab ich die Songs dann auf YouTube veröffentlicht und mich bei Facebook angemeldet. Freunde von mir, die recht große Channels auf YouTube betreiben, haben mich auch sehr unterstützt, indem sie meine Musik mit in ihr Sortiment aufnahmen. Als ich dann Conversion fertig hatte, habe ich mit Bandcamp sehr gute Erfahrungen gemacht, da es einem Künstler ohne Label erlaubt, seine Musik in alle Welt zu vertreiben. Zu guter Letzt kam dann noch der Deal mit Fluttery Records, der einen Traum Wirklichkeit werden ließ. Ich bin momentan mehr als zufrieden mit meiner Distribution.“

amusio: „Taner Torun von Fluttery Records hat schon weiteres Material von Dir in Aussicht gestellt. Hast Du schon was in Petto?“

Kevin Möckel: „Über die weitere Zukunft haben wir noch nicht gesprochen, ich würde mich aber freuen, wenn wir weiterhin zusammenarbeiten könnten. Ich bin bereits dabei, an Neuem zu arbeiten, ich will es keinesfalls damit gut sein lassen. Das war hoffentlich erst der Anfang!“

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