Kitty, Daisy & Lewis

Thrills for Biolek

Die Geschwister Kitty, Daisy & Lewis Durham aus London sind Restanten von weitgehend verblichenen Familientraditionen, die das gemeinsame Musizieren zu allen Gelegenheiten (Kindstaufen, Hochzeiten, Beerdigungen) noch als selbstverständlich im häuslichen Pflichtenbuch vorsahen. Mit dieser Mitgift (sowie den unwiderstehlichen Einflüssen ihrer musikalisch nicht gerade unbeschriebenen Heimatstadt) haben es die Drei schon beachtlich weit gebracht – bis ins Vorprogramm von den Stereophonics, ja sogar in das von Coldplay. Nun erscheint drei Jahre nach Smoking In Heaven mit The Third (Sunday Best/[PIAS]/Rough Trade) das, genau, dritte Album des agilen Dreiers. Und Mick Jones (The Clash) ist mit von der Partie.

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Kitty, Daisy & Lewis: "The Third" (Sunday Best/[PIAS])

Kitty, Daisy & Lewis: „The Third“ (Sunday Best/[PIAS])

Amy Winehouse bekannte sich zu ihrer Begeisterung für Kitty, Daisy und Lewis ebenso wie Josh Homme oder David Lynch. Na und? Da wiegt das Wort des (dem Trio mindestens gleichermaßen geneigten) Co-Produzenten Mick Jones schwerer: „When Graeme Durham (A Passage To India – David Lean, 1984) steps off the S.S.Orion in the mid 60’s, he has no idea that he along with Ingrid Weiss (The Sound Of Music – Robert Wise, 1965) would spawn such ingenue. Kitty (Darling – John Schlesinger, 1965), Daisy (The Outlaw – Howard Hughes, 1943) & Lewis (King Creole– Michael Curtiz, 1958) embark upon a Remarkable Journey engendering the transportation of an Opera House over a mountain (Fitzcarraldo – Werner Herzog, 1982) culminating in the making of their third album. Utilising many forgotten recording techniques this magical, heartwarming record really does produce a feeling of wonder (Zabriski Point– Michelangelo Antonioni, 1970).” Ach so.

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