Aber Hallo!

Hi! Spencer: Weiteratmen

Ab Freitag im Vertrieb von Timezone erhältlich: Das von einer nicht unbeträchtlichen Menge an Fans, Freunden und Förderern sehnlich erwartete Debütalbum Weiteratmen der in Osnabrück beheimateten Hi! Spencer. Einer Band, die sich in bemerkenswert cleverer Weise – behände und nachvollziehbar mitreißend – zwischen den Polen des gefälligen Poprocks und ungehobelter Postpunk-Allüren artikuliert. Jupiter Jones oder Kettcar schielen des Öfteren um die Ecke, doch das braucht keineswegs von der eigenen Qualität abzulenken. Denn die zu ignorieren, fällt schon sauschwer genug. Und wer will sich schon unnötig abmühen?

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Hi Spencer, "Weiteratmen" (Timezone)

Hi Spencer, „Weiteratmen“ (Timezone)

Dann doch lieber mal die Bedenkenträgerei ad acta legen und unvoreingenommen konstatieren, dass Hi! Spencer ein in jeglicher Hinsicht gültiges Album an den Start gebracht haben. Obwohl sie unverblümt auf Konsensmucke setzen – und somit ein nur allzu leichtes Fressen für gehässige Zungen abgeben könnten. Das ist bekannt – und nicht nur aus diesem hehren Grunde herzlich uninteressant. Unumwunden zuzugeben, dass jeder (!) Song auf Weiteratmen im wohlwollenden Sinne hängenbleibt, die transparente Produktion ordentlichen Schliff besitzt und sogar das Cover eine Habachtstellung einnehmen lässt, zeugt von einer Auffassungsgabe, die sich nicht mit Vorurteilen abspeisen lässt.

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