Hi! Spencer (Andreas Hornoff)
Hi! Spencer (Andreas Hornoff)

Und darum folgt jetzt die leichteste Übung: Feststellen, dass mit Hi! Spencer auf Basis ihrer bunten Mischung fortan mehr als zuvor zu rechnen sein wird. Denn die Songs treffen so selbstversichert auf die 12, dass manch beiläufige Schwäche der Themenwahl („Herr Schlüter“) kaum in die Waagschale fällt. Weniger verkopft als Parka, weniger pseudo-originell und trendgerecht wie Wanda, vor allem aber weniger anbiedernd als die verdienten (aber irrsinnig überschätzten) Beatsteaks – soviel minus ergibt ein Plus, ein dickes Plus an jener ungefilterter Griffigkeit, die sich nicht so schnell abnutzt, wie die übliche Duzendware der üblichen Aufrechten.

Wenn es dann mit der Ausgangshalbballade Sie tanzt sogar noch gelingt, (wohl unbeabsichtigt) die Brücke zwischen Herbert Grönemeyer und Janus zu schlagen, dann deutet dies nicht zuletzt das Potenzial an, mit dem Hi! Spencer vor allem die Erwartungshaltung ans nächste Album satt heranzüchten. Doch bis dahin dürfte es zunächst einmal jede Menge Live-Schweißperlen hageln.

hispencer.de
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