Infames Auferstehen mit Cowards

Zwangsbeschallung für Primark

Ab Montag gibt es endlich wieder die Fresse voll, grobgekörnt verhackstücktes Feinstfutter für Reißzähne und Karnivorengedärme. Denn dann legen via Throatruiner Records/Ruin Records/Deadlight Entertainment (schöne Kombination!) die Pariser Pisser und Zermalm-Experten Cowards mit Rise To Infamy ihr zweites Vollalbum vor. Ein gefundenes Fressen fürwahr. Und wer glaubt, denkt oder meint, es schon mit so ziemlich jeder Hartwurst erfolgreich aufgenommen zu haben, der sei gewarnt: Dieses Teil bringt die Stränge von Sludge, Noise und Crust nicht zur zum Bersten. Strafkommando Leidenslust, rühren!

Neues Erlebnis bei der Organisation Deiner Musikschule

Cowards, "Rise To Infamy" (Throatruiner/Ruins/Deadlight Entertainment)

Cowards, „Rise To Infamy“ (Throatruiner/Ruins/Deadlight Entertainment)

Arrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrgh, tut das gut! Noch bevor die Semi-Labelkollegen Death Engine mit ihrem (soviel sei bereits versprochen) gleichermaßen wütenden, wenn auch intellektueller wirksamen Album Mud im März um die Ecke kommen, lösen J.H., C.L., G.T., T.A. und A.L. ihr Versprechen von „Maximum Aural Damage“ ein, mit Doppelschleifchen um den blaugrünschwarz geprügelten Sack.

Rise To Infamy ist ein Album von jener rar gesäten Sorte, die es versteht, längst überholte Fantasie-Szenarien aus Blut, Kot und Tod (die üblichen 120 oder gleich auch 1000 Tage von Sodom) in einen konsternierten Weltekel zu verfrachten, wo sich der Selbsthass als Theologie der Befreiung manifestiert. Und das alles (und noch viel mehr) in Form von zehn Dosen karzinogenen Nahrungszersetzungsmitteln, die eine derart immense Vielfalt an Geschmacksrichtungen aufweisen, dass der geistige Nachschub so schnell nicht versiegt.

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