Cosmono - Indie Electronic Pop aus Köln

Ruf der Berge und Krater

Bereits seit 2011 hat der Kölner Produzent und Jazz-Kontrabass-Absolvent Frank Schönhofer alias Cosmono an seinem Debütalbum Mountains And Craters (ab morgen auf Klaeng Records) geschraubt, das auf betont unprätentiösen Sohlen seinen ausgewogenen Mittelweg zwischen Indie-Rock-Outfit und sachdienlicher Electronica beschreitet. Wer sich angesichts der anfänglichen Unverbindlichkeit sträubt, der mag sich seine Sympathiebekundungen – zunächst – für die zupackende zweite Hälfte aufsparen.

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Cosmono: "Mountains And Craters" (Klaeng Records)

Cosmono: „Mountains And Craters“ (Klaeng Records)

So gilt für Mountains And Craters: Warten zahlt sich aus. Denn allerspätestens bei dem betrübten, dann sich aus sich selbst heraus befreienden We Won’t Fall, findet jenes Achselzucken ein beglückendes Ende, das zuvor von dem zwar munteren – doch ebenso harmlosen – Material ausgelöst wurde. Das energische, auf einem Wave-Bass aufbauende Sympathize, das sich clever zur seiner Auflösung erhebende Polyester Skies sowie der trügerische Ruhe ausstrahlende Ausklang Travelling Time vervollständigen den unterm Strich ausgesprochen patenten Eindruck, den Mountains And Craters hinterlässt.

Und dazu ermuntert, sich ein weiteres Mal mit den Tracks der ersten Hälfte zu beschäftigen. Nur um hernach festzustellen, dass sich Frank Schönhofer letztlich höchstens den verkraftbaren Vorwurf gefallen lassen muss, nicht entschieden genug auf die Pauke schmissiger Schlüssigkeit gehauen und eher auf spröden Charme gesetzt zu haben.

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