Nils Wülker mit illustren Gästen

Up, up and away

Am 27. Februar veröffentlicht der hoch dekorierte Meister des Smooth Jazz an Trompete, der gebürtige Bonner und passionierte Alpinist Nils Wülker, mit Up (Warner) das bereits siebte Album unter seinem überaus geschätzten Namen. Auch wenn er seinem emblematisch eigenen Stil durchweg treu bleibt, hat er diesmal so einiges anders gemacht. So zum Beispiel vom Einzelkämpfer zum Teamplayer umgesattelt. Und acht seiner dreizehn neuen Kompositionen entschiedener als zuvor an den Stimmen seiner Gäste ausgerichtet.

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Nils Wülker; "Up" (Warner)

Nils Wülker; „Up“ (Warner)

Craig Armstrong, Laureen Flynn, David McAlmont, Jill Scott und Ozark Henry vertreten die internationale Sangesgarde, mit denen Nils Wülker auf Up seine einwandfrei stimmigen Sahnekompositionen veredelt. Doch auch Max Mutzke, Sasha und sogar Xavier Naidoo geben an der Seite der unverkennbaren Trompete eine erstaunlich gute Figur ab. Und für diejenigen, die ihren Nils Wülker am liebsten „pur“ genießen, hat der „große Melodiker“ (Die Zeit) gleich noch fünf Instrumentals spendiert, von denen das hinreißend melancholisch getünchte Dawn direkt zu Anfang ein nachhaltig stimmungsvolles Highlight setzt.

„Obwohl die Musik ja eigentlich viel poppiger, eingängiger und auch produzierter ist,“ stellt Nils Wülker einen Vergleich zu seinen bisherigen Veröffentlichungen an,“ hat mein Co-Produzent Peter Vettese immer Wert auf the perfect imperfect gelegt. Er hat mich überzeugt, Sachen auch mal so stehen zu lassen und damit Raum für emotionale Direktheit in einem deutlich inszenierten Umfeld geschaffen.“ Und Nils Wülker hat gut daran getan, die Zügel schleifen zu lassen, so besticht Up mit einer luxuriös anmutenden Erlesenheit, die dennoch nicht im Geringsten klinisch oder überfrachtet klingt.

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