Mit ihrem letztjährigen Debütalbum Stereo Waltz (Danse Macabre) gelang Astari Nite aus Miami auf Anhieb der Durchbruch in Szenekreisen. Ihre verführerisch eingängige und zeitlos moderne Mischung aus Darkwave, New Wave und Alternative Rock verfestigte in Windeseile einen ausgezeichneten Ruf, den sie mit der jüngst erschienenen EP Anonymous bestätigten. Konsequenterweise ereilte die Band wiederum der Ruf aus Leipzig, sie möge doch bitte das Wave Gotik Treffen mit ihrer Präsenz bereichern. Seitdem fiebert die inzwischen fünfköpfige Formation diesem Ereignis entgegen, was aber nicht der Grund dafür war, warum sich Sänger Mychael Ghost vor dem Interview in eine Arztpraxis begab.

Going Underground at Moritzbastei: Astari Nite (facebook.com/astarinitemusic)
Going Underground at Moritzbastei: Astari Nite (facebook.com/astarinitemusic)

amusio: „Hi Mychael, was hat denn der Onkel Doktor gesagt?

Mychael Ghost: „Das ich noch für ein bis zwei Jahrhunderte gut bin.“

amusio: „Also keine gesundheitliche Reiseeinschränkungen im Hinblick auf das WGT?“

Mycheal Ghost: „Glücklicherweise nicht. Aber er hat mir Blut abgezapft, das ist so ungefähr das Schlimmste, was man mir antun kann, das finde ich ganz furchtbar. Darum bin ich jetzt auch ein wenig stolz auf mich, dass ich das überstanden habe. Ansonsten versuche ich mich mit Jogging fit zu halten, ich genieße es zu schwitzen.“

amusio: „Und das wohl sicher nicht nur beim Laufen. Wie wird sich Astari Nite also für Leipzig warmspielen?“

Mychael Ghost: „Es stehen noch einige lokale Gigs an, unter anderem gemeinsam mit Seabound. Außerdem sind wir fortlaufend mit den Aufnahmen zu unserem zweiten Album beschäftigt, sechs Songs sind bereits fertig. Mit dabei ist selbstverständlich unser neues festes Mitglied, Howard Melnick, der zuvor bei Fashion Easter in die Saiten gegriffen hat. Mit zwei Gitarren in einer fünfköpfigen Band zu spielen, das war schon immer mein Wunsch, meine Idealvorstellung.“

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