Apocalyptica: "Shadowmaker" (Harmageddon Records/OMN Label Services)
Apocalyptica: „Shadowmaker“ (Harmageddon Records/OMN Label Services)

amusio: „Das Hetzen von Termin zu Termin hat euch zuletzt auch nach Australien zum Soundware Festival und nach Mexiko geführt. Habt ihr dort bereits das neue Album live vorgestellt?“

Paavo Lötjönen: „Mit Cold Blood und Till Death Do Us Part nur zwei Titel, denn erstens waren die Festival-Auftritte auf 40 Minuten begrenzt und standen programmatisch nicht im Zusammenhang mit Shadowmaker. Und zweitens waren wir da noch gar nicht in der Lage, das neue Material live aufzuführen. Bis die Tour losgeht, werden wir noch an einigen Details feilen. Wir sind wir uns selbst gegenüber gnadenlos penibel. Aber gestern haben wir ein kurzes Set für eine Aufzeichnung des TV-Senders arte bestritten und dabei einen weiteren Song erstmals live präsentiert. Und das hat sich schon sehr gut angefühlt…“

amusio: „Für Shadowmaker ist Eure Wahl auf den zurzeit wohl gefragtesten Produzenten moderner Rockmusik gefallen. Was hat außer seiner Reputation, die Nick Raskulinecz zuletzt mit seinen Arbeiten für die Foo Fighters oder für Mastodon nochmals hat steigern können, zu dieser Entscheidung geführt?“

Paavo Lötjönen: „Nun, das angesprochene Foo Fighters-Album hat uns alle sehr beeindruckt. Nachdem wir zuvor, etwa mit Wagner Reloaded, unsere klassisch-opulente Seite betont hatten, wollten wir uns mit Shadowmaker aufs eher kompakte Ausdrucksformen konzentrieren, die sich am klassischen Rocksong orientieren, ohne dabei die filigrane Feinarbeit schleifen zu lassen oder Abzüge in Sachen Vielschichtigkeit in Kauf zu nehmen. Darum erschien uns Nick Raskulinecz als eine ausgezeichnete Wahl, was sich dann auch bestätigen sollte.“

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