Conor O'Brien (Andrew Whitton)
Conor O’Brien (Andrew Whitton)

Diese Parallelität der Ereignisse wertet das Album ungemein auf, das Einvernehmen von Analyse und Mysterium bricht mit sämtlichen Vorbehalten gegenüber einer kalkulierten Nabelschau, ohne hierzu eine Handarbeitsutensilien anzuwenden, die das Ergebnis allzu grob stricken. Dennoch bleiben genügend Freiräume, die der Hörer annehmen kann, um sie mit seinem eigenen Resonanzkörper auszufüllen. Nicht nur in dieser Hinsicht verhält sich Conor O’Brien ausgesprochen fair.

Innerlichkeit und Intimität geraten ihm nicht zum Selbstzweck, eher zu einem Mittel, dass die Zwecke heiligt: Komplexe Gefühle und bipolare Konstellationen im sozialen Umgang und Erleben bedürfen einer Sprache, deren Syntax aufs Individuum verweist. Die unlauteren Allgemeinplätze hat Conor O’Brien mutig hinter sich gelassen. Mit Darling Arithmetic lädt er uns ein, ihm zu folgen.

Villagers live:

10.05. Heidelberg (Karlstorbahnhof)
12.05. Hamburg (Kulturkirche)
13.05. Köln (Gebäude 9)
14.05. Berlin (Babylon)

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