Von 6 zu 7: Death In Rome (facebook.com/pages/Death-in-Rome/599685656755028)
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Es war mehr als nur ein Geschmäckle, das den notorischen (ästhetischen) Grenzgänger Douglas P. (Death In June) damals auf den Balkan und dort auf die kroatische Seite lockte. Ohne seine ideologische Verstrickung mit dem nationalistischen Kroatien unter Präsident Tudjman an dieser Stelle weiter nachzugehen: Mit seiner Veröffentlichung KAPO! sowie der engen Verbindung zu Tehôm (denen er mit Twilight Command eine Label-Heimat bot) bezog er eine eindeutige Stellung, die speziell seinen Gegnern jede Menge Gelegenheit bot, um die Entäußerungen seines Freidenkertums endgültig als Ausdruck romantisch verklärter Nazi-Ideologie zu diskreditieren. Ein weites Feld, die „fields of rape“ …

Doch weiterhin wirft die (Kunst-) Figur Douglas P. ihre Schatten vor und zurück, die Bedeutung von Death In June steht in jeglicher mit diesem Namen assoziierten Hinsicht außer Frage. So kommt es, dass sich mit Death In Rome ein im übertragenen Sinne direkter Ableger ins diesjährige Programm eingeschlichen hat. Das ominöse Projekt von rätselhafter Herkunft (was natürlich, als Stilmittel, auch so zu sein hat) bedient sich unverhohlen an der Ikonographie des Originals und überträgt den typischen DIJ-Sound auf irgendwelche Lieder, wie etwa Careless Whisper (Wham) oder Diamonds (Rihanna). Witz komm raus, du bist umzingelt.

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