Mike Oldfield 1992-2003

Best of (Part of)

Mit The Best Of: 1992-2003 (Rhino Records/Warner) liegt ab sofort eine 2CD-Kompilation vor, die versucht, das Schaffen Mike Oldfields aus jenen Jahren der perennierenden Neuerfindung zusammenzufassen. Versuch macht klug: Um Oldfields sprunghafte Entwicklung in jenen Jahren nachvollziehen zu können, bleibt die Kenntnis sämtlicher Veröffentlichungen aus dieser Zeit eine Unabdingbarkeit. Davon abgesehen bieten die Rarities & Mixes der zweiten CD zwingende Kaufempfehlungen – für Komplettisten und Ambient House/Lounge-Nostalgiker.

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Mike Oldfield: "The Best Of 1992 -2003" (Rhino/Warner)

Mike Oldfield: „The Best Of: 1992 -2003“ (Rhino/Warner)

Nachdem Mike Oldfield mit Heaven’s Open, vor allem aber mit dem zuvor erschienenen und musikalisch überragenden (doch kommerziell unbrauchbaren) Amarock die Verbundenheit zu Richard Branson und dem Virgin-Label willentlich aufgekündigt hatte, fand er bei Warner jene Voraussetzungen vor, die sich als tragfähig erweisen sollten, um die Diversität seiner Ausdrucksformen auszuhalten.

Neben insgesamt drei Neu-Interpretationen von Tubular Bells, bei denen Mike Oldfield stets als aufrichtiger Selbstverfechter erkenntlich blieb, veröffentlichte er zwischen 1992 und 2003 stilistisch indifferente Konzeptalben (The Songs Of Distant Earth, Guitars), keltisches Liedgut (Voyager) und ein anrührendes Chill-Out-Ambient-Album von bleibenden Wert (Tr3s Lunas – samt Computerspiel, das allerdings mit wenig dauerhafter Validität). Die 18 Tracks der ersten CD können diese Vielfalt zwangsläufig nur andeuten, doch die großzügig eingestreuten, raren Mixe rechtfertigen die Investition. In diesem Sinne auch gut zu wissen: Vier der genannten Alben erleben soeben zeitgleich ihre Wieder- bzw. Erstveröffentlichung auf Vinyl.

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