Das Frühwerk des Robin Gibb

Saved By The Bell

Heute erscheint eine teilweise kaum für möglich gehaltene Kompilation, die das außerordentlich fleißige Schaffen des Robin Gibb in den Jahren 1968 bis 70 erschöpfend zusammenfasst. Unter dem naheliegenden Titel Saved By The Bell (Rhino/Warner) beinhalten „The Collected Works“ auf drei randvollen CDs nahezu alles, was der kreativste Gibb-Bruder auf dem ersten Höhepunkt seiner Solo-Karriere erschaffen hat – jede Menge Raritäten und zuvor Unveröffentlichtes (wie das verschollen geglaubte Sing Slowly Sister-Album) inklusive.

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Robin Gibb: "Saved By The Bell" (Rhino/Warner)

Robin Gibb: „Saved By The Bell“ (Rhino/Warner)

Nachdem im vergangenen Jahr mit 50 St. Catherine’s Drive das letzte offizielle Album des 2012 verstorbenen Robin Gibb die Fans in wehmütige Verzückung geraten ließ, offenbart die nun nachgereichte Zusammenstellung von rund 45 Jahre alten Aufnahmen die frühe Klasse des charismatischen Songwriters. Dabei stammt die Idee, das offiziell nie fertiggestellte Solo-Album Nummer 2 – Sing Slowly Sister – in aufbereiteter Form zu veröffentlichen noch von Robin Gibb persönlich. „Re-Issue“-Produzent Andrew Sandoval vollendete schließlich die umfangreiche Aufgabe – in einer Form, die angemessen vollständig und verblüffend umfangreich ausgefallen ist.

CD 1 beinhaltet das Erfolgsalbum Robin’s Reign in einem dezent vorgenommenen Mastering, das den speziellen Charme des ungehemmt aufspielenden Musikers schonend bewahrt. Es folgen Outtakes zum Album, die neben den alternativ akzentuierenden Mono-Versionen von Saved By the Bell und August October die Interims-Single One Million Years (Stereo/Mono) umfassen.

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