Rockoper als sinfonisches Kabinettstück

Classic Quadrophenia

Mit geringfügiger Verspätung erscheint am Freitag das Geschenk, das sich Pete Townshend selbst zu seinem 70. Geburtstag (am 19. Mai) gemacht hat: die sinfonische Fassung seines neben Tommy wohl bedeutsamsten Werks – Classic Quadrophenia (Deutsche Grammophon/Universal Music). Da der Großmeister der Rockoper in einem Geleitwort plastisch darlegt, wie diese groß angelegte Umsetzungsarbeit ihren Weg zur Vollendung fand, folgen anstelle einer Review Auszüge, aus denen der einzigartige Stellenwert dieser Veröffentlichung hervorgeht.

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Pete Townshend's Classic Quadrophenia (Deutsche Grammophon/Universal Music)

Pete Townshend’s Classic Quadrophenia (Deutsche Grammophon/Universal Music)

Neben meiner Arbeit für The Who und meiner eigenen Solokarriere habe ich eine Sammlung von Songs geschaffen, die auf Geschichten basieren. Ich habe beschlossen, einige Jahre (wahrscheinlich den letzten Teil meines kreativen Lebens) an einem Magnum Opus zu arbeiten. Aber ich plane auch eine endgültige Sammlung aller Projekte anzugehen, in denen ich involviert war und die ebenfalls aus Geschichten entstanden sind. Das Magnum Opus ist immer noch in Arbeit, aber Quadrophenia war eines der ersten Stücke, bei dem ich bereit war, es in die Hände eines anderen Komponisten zu geben.

Die vorliegende Version von Quadrophenia ist aus diesem Prozess heraus entstanden. Ich bat meine Partnerin Rachel Fuller, sich ein wenig Zeit zu nehmen, um eine komplette Orchesterpartitur dafür zu schreiben, die so arrangiert werden sollte, dass zukünftige Entrepreneure die verschiedensten Versionen daraus ableiten können – je nachdem, wie sie damit arbeiten wollen. Rachel begann mit einer Partitur für Orchester samt Chor und legte damit den Grundstein, aus dem sich alle möglichen Kombinationen aus Orchestern und Bands nähren können – und sich bis zu einer einfachen Klavier- und Gesangspartitur herunterbrechen lassen. (…) Uns beiden war es wichtig, die „Art und Weise“ sowie die „Mission“ meiner Rockoper für The Who und deren Beteiligung als Musiker in den Jahren 1972 und 1973 zu würdigen.

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