Dave Grohls Liebe zu Sound City

Der Name Dave Grohl ist den meisten wohl noch aus der großen Grunge-Zeit ein Begriff. Als Schlagzeuger der unsterblichen Band Nirvana legte er eine außergewöhnliche Karriere hin. Heute ist er einer der respektiertesten Musiker in der Musikbranche, sorgt mit seiner Band den Foo Fighters immer wieder für Aufsehen in der Medienwelt und Begeisterungsschreie bei den Fans. Doch diese spektakuläre Karriere, so Grohl, würde es nicht ohne ein gewisses kleines Tonstudio in Los Angeles geben.

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Ein Aufschrei des Entsetzens ging durch die Musikwelt, als das endgültige Ende der Sound City Studios in Los Angeles verkündet wurde. Die Räume galten unter der Crème de la Crème der Musiker als heilig. Künstler und Bands wie Tom Petty, Neil Young, Johnny Cash, Metallica, Red Hot Chili Peppers und Guns ’n‘ Roses nahmen hier ihre Alben auf, schrieben Musikgeschichte. Unter ihnen war auch Nirvana, die hier 1991 ihr Album Nevermind in nur 16 Tagen aufnahmen. Dabei, so erinnert sich Grohl im Film, war sein erster Eindruck von dem kleinen Studio nur: Shit hole!

Mischpult im Sound City

Mischpult im Sound City (Quelle: soundcitymovie.com)

Doch als er das Mischpult sah und die Atmosphäre im Aufnahmeraum spürte, war alles gut. Die Konsole gilt seit jeher als die beste in der ganzen Musikaufnahme-und Abmischwelt. Jahre später kehrte Grohl mit seiner neuen Formation, den Foo Fighters, zu Sound City zurück, um das Album Gozilla aufzunehmen. Klar also, dass er nach Bekanntwerden der Schließung des Studios, sofort dort einmarschierte, um wenigstens dessen Seele zu retten, das Mischpult.

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Über Anne Geyer

Nach einer kunterbunten Musik-Erziehung und dem Studium der Germanistik, Amerikanistik und Anglistik nun als Redakteurin für amusio tätig. Vorlieben: Von Rock, Hard-Rock, Blues, Blues-Rock, Alternative, Indie bis hin zu Jazz, Jazz-Rock, und Pop.