WGT 2015 Nachlese (5)

Interview mit Cornelius Brach

Die Zeit, sie vergeht im Flug … und auch das 24. Wave-Gotik-Treffen liegt schon wieder Wochen zurück. Das bedeutet auch: Es ist die allerhöchste Zeit für ein abschließendes Résumé, das auch in diesem Jahr Pressesprecher Cornelius Brach dankenswerter Weise für uns zieht. Nicht ohne erste Hinweise auf das kommende Jahr zu geben, in dem das WGT sein 25. Jubiläum in angemessener Form begehen wird.

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Wave-Gotik-Treffen, Leipzig (wave-gotik-treffen.de)

Wave-Gotik-Treffen, Leipzig (wave-gotik-treffen.de)

amusio: „Hallo Cornelius, wie fällt Dein persönliches Fazit aus?“

Cornelius Brach: „Es ist alles weitestgehend entspannt verlaufen, so wie wir uns das vorgestellt haben. Es gab keinerlei nennenswerte Zwischenfälle unangenehmer Art, sogar von kurzfristigen Absagen sind wir diesmal komplett verschont geblieben. Soweit ich das beurteilen kann, war auch die Stimmung unter den Besuchern ausgesprochen gut, Beschwerden sind mir im größeren Umfang nicht zu Ohren gekommen. Auch mit der im Vergleich zu den vergangenen Jahren konstant geblieben Zahl von rund 21.000 zahlenden Teilnehmern sind wir sehr zufrieden, was auch für den Zuspruch der Tagesgäste im Heidnischen Dorf gilt. Da liegen wir diesmal bei gut 10.000 Besuchern.“

amusio: „Wobei das musikalische Programm dort nicht mehr nur auf die Mittelalter-Szene beschränkt geblieben ist…“

Cornelius Brach: „Stimmt, wir wollten bewusst auch den Tagesgästen ein breiteres musikalisches Angebot bieten. Davon abgesehen dient die Öffnung des heidnischen Dorfes vor allem der Einbindung der Bewohner Leipzigs ans WGT. Ein Besuch dort ist für viele Familien zu einem beliebten Pfingstausflug geworden.“

amusio: „In diesem Jahr ging es an den primären Veranstaltungsorten erst am späten Nachmittag los. Sicher auch eine bewusste Entscheidung, oder?“

Cornelius Brach: „Ja, wir wollten dadurch das kulturelle Rahmenprogramm – Museen, klassische Konzerte, Lesungen und so weiter – stärken und den Besuchern Gelegenheit geben, diese Angebote tagsüber zu nutzen, ohne Live-Bands verpassen zu müssen. Es ergibt wenig Sinn, die Live-Musik, bei der es aufgrund der Vielzahl an Bands und Veranstaltungsorten ohnehin schwerfällt, eine Auswahl zu treffen, mit den arrondierten Angeboten kämpfen zu lassen. So wurde die zeitliche und strukturelle Verschiebung des Programmablaufs auch durchweg gut angenommen. Es freut uns zu sehen, dass die WGT-Besucher nicht nur an Szenebands und Partys interessiert sind, sondern darüber hinaus ein breit gefächertes Kulturprogramm zu schätzen wissen.“

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