ECHO 2013: Die Gewinner und wenige Überraschungen

Das war er also, der ECHO 2013. In erster Linie waren natürlich wieder alle jedem ganz dankbar für so ziemlich alles. In zweiter Linie bot die diesjährige Preisverleihung wenig Unerwartetes, aber vielfältige Show-Acts. Zum 22. Mal wurde der wichtigste Musikpreis heute im Palais am Funkturm in Berlin verliehen. Der ganze Abend wirkte leider bis auf wenige Ausnahmen ziemlich aufgesetzt.

Zu Beginn schwebte Helene Fischer – ihres Zeichens Gastgeberin, die später selbst ECHOs in den Kategorien „Schlager“ und „DVD National“ gewinnen sollte – im silbernen Space-Outfit in den Saal.

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Der Baritonist Max Raabe fasste die Erwartungen an den Abends treffend zusammen: „Die größten Chancen hat man heute Abend, wenn man entweder aus Düsseldorf kommt oder eine Panda-Maske trägt, die größte Chance hat also ein Panda aus Düsseldorf.“

Die Abräumer des Abends: Die Toten Hosen / Foto: Matias Corral

Die Abräumer des Abends: Die Toten Hosen / Foto: Matias Corral

Kaum haben sie sich hingesetzt, müssen Die Toten Hosen auch schon wieder aufstehen, um die erste ihrer insgesamt drei Auszeichnungen an diesem Abend entgegenzunehmen. Da macht es fast nichts, dass Peter Maffay vergessen hatte, welche Kategorie er anmoderierte. Über Preise in den wichtigen Kategorien „Band Rock/Pop National“, Album und Hit des Jahres konnten sich die Jungs aus Düsseldorf freuen und sind somit die – erwarteten – Gewinner des Abends. Im Vorlauf zur Verleihung erhielt ihr Album „Ballast der Republik“ schon den Produzenten-ECHO.

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Über Kathrin Tschorn

Kathrin Tschorn | Freiberufliche Musikredakteurin und Lektorin, beheimatet in Berlin. Stets Musik aus den Bereichen Pop, Rock, Indie, Jazz sowie allem dazwischen auf den Ohren und eine Tastatur unter den Fingern.