God Is An Astronaut: Drei Konzerte in Deutschland

Zurück zur Distanz?!

Das vor kurzem erschienene siebte Album um die Brüder Torsten und Niels Kinsella – Helios/Erebus (Ace Records/Soulfood) – stellt es wieder unter Beweis: God Is An Astronaut gelingt es wie kaum einer zweiten Post/Spacerock-Band, erhabene Atmosphäre und sphärische Sogwirkung auf exakt portionierte Zeitspannen zu verdichten. Das entsprechende Hyper-Erlebnis aus Sound und Vision wird bald auch wieder live zu erfahren sein, womöglich sogar wieder mit der imaginativ wirkmächtigen Distanz von früher.

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God Is An Astronaut: "Helios/Erebus" (Ace Records/Soulfood)

God Is An Astronaut: „Helios/Erebus“ (Ace Records/Soulfood)

Der Vorläufer Origins unternahm etliche mehr oder weniger unterschwellige Ausflüge in Gefilde, denen sich GIAA zuvor verwehrt hatten. Diese Abweichungen vom etablierten und unverwechselbaren Sound (oft kopiert, nie erreicht) färbten auch auf die Live-Präsentation ab. Die Band tendierte zur Andeutung von Rockposen und Nahbarkeit, was nicht nur so manchen Fan irritierte.

So äußerte sich Jamie Dean (Gitarre, Keyboards) im Gespräch mit amusio am Rande der Origins-Tour auch ähnlich unentschlossen, ob die Modifikation der Bühnenpräsenz zu befürworten sei. „Wir diskutieren dieses Thema Abend für Abend. Es kann also gut sein, dass wir uns bald wieder darauf beschränken werden, unsere Musik zu spielen – und die Extras fortan der Lightshow und den Projektionen überlassen bleiben.“

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