Depeche Mode – “Delta Machine“ ist raus!


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Da ist es also – das neue Depeche Mode Album “Delta Machine“ dröhnt aus den Boxen. Ebenso wie der Vorgänger „Sound Of The Universe“ haben Depeche Mode ihr neustes Werk in Santa Barbara und New York aufgenommen, und auch wieder mit dem Produzenten Ben Hillier zusammengearbeitet.

Beim ersten Hören war ich etwas enttäuscht, waren doch meine Erwartungen – wohl auch durch die Vorfreude auf das Konzert im Sommer – recht hochgeschraubt. Vor allem mit dem langen mittleren Teil der Platte habe ich schwer zu kämpfen.

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delta_machine_anton_corbijn_600pxHier werden den Songs Stilelemente aus Gospel, Blues oder Soul beigemengt, die das Ganze für meinen Geschmack etwas lahm und jammerig daherkommen lassen.

Die ersten beiden Songs finde ich dagegen wirklich ziemlich klasse. Bei den ersten Tönen von “Welcome to my World“ wird klar, dass die drei Synthie-Dinosaurier offenbar immer noch einen Sinn für innovatives Sound-Gefrickel haben und in Sachen Coolness durchaus noch ganz vorne mitspielen können. Danach allerdings kommt mit “Angel“ mein absoluter Top-Favorit auf der Platte! Hach, dieser spezielle Sound von David Gahans Stimme, diese Verve, das Timing, so sexy und einfach supergeil gesungen. Und auch der  Klang des düsteren, strengen Synthesizer-Gezirpes fräst sich gleich in mein Ohr und erinnert bisweilen sogar ein bisschen an Nine Inch Nails. Ich bin begeistert!

Dann aber kommt, eingeleitet von der Singleauskopplung „Heaven“ erstmal lange nichts, was mich vom Hocker haut. Erst im hinteren Drittel des Albums geht es wieder steil berauf. Die Songs “Soft Touch/Raw Nerve“ und vor allem “Should be Higher“ sind im Gegensatz zur lahmen Mitte wieder recht gut gelungen. Insgesamt also eine musikalische Achterbahnfahrt. Inzwischen habe ich mich jedenfalls – nach mehreren Hördurchgängen beim Spazierengehen oder auf der Autobahn mit ordentlich Volumen – mit dieser Platte wohlwollend arrangiert.

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Über Nina Pelke

Kommunikationswissenschaftlerin, Texterin, Autorin und Musikliebhaberin aus Frankfurt. Auf dem Schirm: sämtliche Spielarten elektronischer Musik, wie Techno, Dance, Elektro, Minimal, House, aber auch Rock, Grunge und Crossover. Plus: Leidenschaft für Kunst, Literatur, Kino und Theater.