„Oh Boy“ und „Cloud Atlas“ geben den Ton an

Seit heute stehen die langerwarteten Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2013 fest. Hier sind die Favoriten: Tom Tykwers Literaturverfilmung „Cloud Atlas“ hat mit neun, und Jan Ole Gersters Tragikomödie „Oh Boy“ mit acht, Nominierungen die besten Chancen auf eine oder mehrere der begehrten Lola-Statuen. Dahinter folgt das sechsmal nominierte Biopic „Hannah Arendt“ und das Kriegsdrama „Lore“ mit vier Nominierungen.

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Im Rennen um den Preis für den besten Spielfilm gesellen sich zu diesen vier Filmen noch Julian Roman Pölslers „Die Wand“ und Oskar Roehlers „Quellen des Lebens“.

Lola-Statue des Deutschen Filmpreises

Logo: Deutscher Filmpreis (Quelle: Deutsche Filmakademie e.V.)

Anwärterinnen in der Kategorie beste Hauptdarstellerin sind Martina Gedeck für ihre Darstellung in „Die Wand“, Birgit Minichmayr für ihre Rolle in „Gnade“ und Barbara Sukowa für ihr Engagement in „Hannah Arendt“.

Als bester Hauptdarsteller sind Tom Schilling für „Oh Boy“, Sabin Tambrea als „Ludwig II.“ und Edin Hasanovic für seine Leistung in „Schuld sind immer die anderen“ nominiert.

Einen Preisträger gibt es bereits: Der international efolgreiche deutsche Filmemacher Werner Herzog wird eine Auszeichnung für seine hervorragende Verdienste um den deutschen Film erhalten. Wie wir bereits am 18. März 2013 berichteten, wird es dieses Jahr auch wieder einen Publikumspreis geben. Über diesen kann bis einschließlich 22. April auf www.tvspielfilm.de/Publikumspreis abgestimmt werden.

Mit 2,955 Millionen Euro Preisgeldern ist die Lola der höchst dotierte deutsche Kulturpreis. Dieser wird vom Bundesbeauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann, vergeben. Die von Mirjam Weichselbraun moderierte Verleihung des Deutschen Filmpreises findet am 26. April 2013 im Berliner Friedrichstadt-Palast statt und wird live im ZDF um 22:15 Uhr übertragen.

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Über Stefan Huhn

In Münster aufgewachsen und dort auch Germanistik auf Magister studiert. Während und nach dem Studium mehrere Praktika im journalistischen Bereich absolviert. Nach einem Praktikum in England an der University of Exeter Students' Guild arbeite ich mittlerweile in München als freiberuflicher Journalist und Filmkritiker, schreibe Rezensionen und führe Interviews für diverse Online- und Printmagazine. Als Mitarbeiter von amusio.com möchte ich nun auch meiner Begeisterung für Musik Ausdruck verleihen. .