Britney Spears und Will.i.am auf Platz zwei der Singlecharts

Will.i.am und Britney Spears purzeln mit ihrem „Scream and Shout“ von Platz eins auf Platz zwei der deutschen Singlecharts, verdrängt von Passenger mit „Let her go.“ Diese Abwärtsbewegung gefällt mir, denn ich kann mit dem Titel so rein gar nichts anfangen.

Mir kommt er wie ein geplanter Imagewechsel vor: ihre Stimme ist kaum wiederzuerkennen, sie ist ganz weg vom frühen Klein-Mädchen-Pop à la „Baby One More Time“ oder „Lucky“, dem Song, der sie vor 13 Jahren zuletzt auf Platz 1 der Singlecharts erscheinen ließ. Das an sich ist ja nicht das Schlechteste, aber überzeugen tut sie mich persönlich damit nicht.

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Britney Spears und Will.i.am mit ihrer Single "Scream and shout" (Quelle: Universal Music Group)

Britney Spears und Will.i.am mit ihrer Single „Scream and shout“ (Quelle: Universal Music Group)

Was bleibt, ist wie immer viel nackte Haut im Video – passend dazu nennt sie sich selbst Britney bitch –, sinnfreier Text, ein für mich langweiliger Beat und eine Britney, die gefühlt höchstens eine Liedzeile singt.

Immerhin sorgt Mrs. Spears jetzt nicht mehr nur mit ihren Skandalen für Schlagzeilen… Und immerhin hielt sich die Single wochenlang nicht nur in Deutschland auf Platz 1. Liegt das vielleicht daran, dass der Song hauptsächlich in Clubs gespielt wird, in denen zu einem Dancefloor-Titel nicht viel mehr gehört als ein eingängiger Beat und ein Ohrwurm-Refrain?

Doch Platz 1 ist für Will.i.am und Britney nun – zumindest in Deutschland – vorbei, und wer folgt „Scream and Shout“ auf dem Fuße? Ausgerechnet Passenger, ein Künstler von einem komplett anderen Schlag und Niveau. Da verstehe einer mal, wie die Charts funktionieren…

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