The Sisters Of Mercy - live

Köln & Berlin & Always

„We are a rock’n’roll band. And a pop band. An an industrial groove machine.“ – würde diese rigorose Selbsteinschätzung nicht schon Anlass genug sein, um Lust auf ein entsprechendes Live-Event der außeralltäglichen Güte zu schüren? Doch der Konjunktiv, er nützt ja nichts. Denn die Sisters Of Mercy, genauer: Andrew Eldritch (zzgl. aktuelle Live-Besetzung) benötigt keinerlei Drumherum, um allein mit der Ankündigung, sich mal wieder live blicken zu lassen, den Blutdruck seiner Ergebenen in angenehme Höhen zu katapultieren. 

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(FKP Scorpio)

(FKP Scorpio)

Dass sich diese bei Weitem nicht allein aus der Gothic-Szene rekrutieren, ist längst common sense. Ebenso zum Gemeinplatz ward die Weigerung des Andrew Eldritch, mit neuem Material die Chose am Laufen zu halten. Man hat sich daran gewöhnt. Und strömt doch immer wieder zu den Konzerten. Was in anderen, ähnlich gelagerten Fällen vielleicht der puren Nostalgie geschuldet ist, erweist sich im Falle der „Sisters“ als ein Einverständnis mit der unkalkulierbaren Präsentationsform, die trotz des bewährten Kanons keine Selbstwiederholung in Aussicht stellt.

Es dürften bereits Wetten kursieren, bei denen Setlist-Prognosen hohe Einsätze fordern. Welche Raritäten – neben den insgesamt 26 auf drei Full Length-Alben verteilten Songs des Basismaterials – werden diesmal entzücken? Welche ungeahnten Coverversionen werden nicht zuletzt die bösen Mitschneider in helle Aufregung versetzen? Wird Andrew Eldrich sein Publikum mit „Hello“ begrüßen – und mit „Goodbye“ verabschieden? Man wird es nachlesen können. Und sich ärgern, sofern man nicht dabei gewesen ist. Man lasse es nicht soweit kommen.

21.10. Köln (Palladium, verlegt von der Live Music Hall)
22.10. Berlin (Columbiahalle)

the-sisters-of-mercy.com
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