Schonwald: "Between Parallel Lights" (Anywave/Manic Depression/Audioglobe)
Schonwald: „Between Parallel Lights“ (Anywave/Manic Depression/Audioglobe)

amusio: „Das Artwork besteht aus Linien, die Strukturen bilden. Diese können der Form nach auch als architektonisch urban gedeutet werden. Wie deutet ihr dieses eindrucksvolle Key Visual?“

Schonwald: „Wie schon bei dem Vorgängeralbum Dream For The Fall haben wir die französische Künstlerin Myriam Barchechat um die Gestaltung des Artworks gebeten. Diesmal hat sie eine befreundete Künstlerin, Gregoire Belot, dabei unterstützt. Wir haben uns sofort in den Entwurf verliebt, vor allem weil er einen ganz eigenartigen Effekt der Dreidimensionalität erzeugt. Wir spüren, dass dieses Artwork mit den Songs des Albums korrespondiert und sie repräsentiert. Selbst wenn wir die eigentliche Idee oder die Intentionen der beiden Schöpferinnen selbst gar nicht kennen. Und somit auch nicht erklären können.“

amusio: „Between Parallel Lines unterscheidet sich von seinen Vorgängern. Einerseits erscheinen die Tracks direkter und fokussierter veranlagt zu sein. Andererseits geht von dem neuen Material eine bislang von euch eher ungewohnte Kälte und Kargheit aus. Einverstanden?“

Schonwald: „Absolut!“

amusio: „Spiegelt sich hier auch eine persönliche Evolution wider?“

Schonwald: „Das denken wir schon, wenn sich auch an unserem Kompositions- und Aufnahmeprozess im Wesentlichen nichts geändert hat. Wir haben jedoch mit jeder Menge neuer Synthesizer und Effekten gearbeitet. So lange, bis wir nach einigen Monaten gemerkt haben, dass wir uns endlich auf dem für uns richtigen Weg befanden. Dann haben wir auch damit aufgehört, uns ständig neues Equipment zuzulegen (lachen).“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert