Yorkston-Thorne-Khan (Domino Records)
Yorkston-Thorne-Khan (Domino Records)

Der ergreifend betrübliche Titelsong rückt einen vollkommen unverfälschten, geradezu nackten James Yorkston in den Fokus, der anschließende Sufi Song geht hingegen komplett aufs Konto von Suhail Yusuf Khan. Und das macht sich insbesondere in der zweiten Hälfte des Tracks deutlich bemerkbar, wo es wieder dem fantastischen Bassspiel zu verdanken ist, dass der Komponist den westlich gesteckten Rahmen nicht über Gebühr zerdehnt.

Die beiden Blues zum Abschluss, wieder aus der unerschöpflichen Feder Yorkstons, entlassen mit sehnendem Zehren – wobei die Sarangi als auflockerndes Element beinahe schon zu sparsam, beziehungsweise zu dezent zum Einsatz kommt. Nichtsdestotrotz liegt mit Everything Scared ein ungeahnt homogenes und dabei emotional anrührendes Album vor, das glatt als erstes Highlight des Jahres durchgeht. Mal wieder was anderes, sehr zu empfehlen.

jamesyorkston.co.uk/yorkston-thorne-khan-debut-lp-everything-sacred/

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