Matt Simons (Shervin Lainez)
Matt Simons (Shervin Lainez)

Aber Airplay allein dürfte für den Endzwanziger nur ein Aufhänger sein. Schließlich eignet sich das Album auch hervorragend zum wiederholten Lauschen nach Lust und Laune. Der inzwischen auf 15 Tracks angewachsene Umfang weist keinerlei gravierenden Schwachstellen auf, die es lauthals zu bemängeln gäbe. Vielmehr erweist sich Matt Simons als ein kundiger Jongleur mit Stimme und Sentiment. Seine sowohl von Liebesleid als auch von Liebeslust kündenden Songs zünden, so unaufdringlich sie sich zunächst auch gerieren mögen.

Das zwischen Hoffnung und Ernüchterung changierende To The Water, das an Elton John in Geberlaune gemahnende Light In You oder auch das sich anschließende, energisch-euphorisch vorantreibende Tear It Up, welches wiederum eine gewisse Nähe zu Mikky Ekko verrät, schaffen eine gute Grundlage, um nach und nach jeden Song des Albums ins Herz schließen zu wollen. Vorausgesetzt, man bemisst die Güte von Pop nicht nur an den neuesten Standards. Denn für die schnelllebigen Moden besitzt Matt Simons schlicht zu viel Stil.

Catch & Release (Deepend Remix):
vevo.com/watch/matt-simons/Catch-Release-%28Deepend-remix%29-Official-Video/NL33X1400006

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