Dr. Bekir Alboga, Louwrens Langevoort, Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner (Stephan Wolf)
Dr. Bekir Alboga, Louwrens Langevoort, Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner (Stephan Wolf)

So stellt Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner, Fachbereichsleiter Musik und Darstellende Kunst bei der Kunststiftung NRW, in seinem Wortbeitrag die zentrale Frage nach dem, was die künstlerische Praxis tut. Indem die Kunststiftung ihre Fördergelder direkt an die thematisch-inhaltlichen Komponenten eines Programms – und eben nicht per se an die ausführenden Institutionen – knüpft, kann eine merkantil ungebundene Investition gelingen. Die anstehenden Aufführungen von 21 Werken der Galina Ustwolskaja enthalten so einen beispielhaft symptomatischen Hinweis auf die Möglichkeit einer gezielten Schöpfung von künstlerisch-transzendentalem Mehrwert.

Dennoch lässt es sich Prof. Dr. Hans-Joachim Werner nicht nehmen, anlässlich der Pressekonferenz einen dringenden Appell an die Kommune zu richten. Die Finanzierung des Festivals müsse langfristig sichergestellt werden – eine Forderung, die von Teilen der anwesenden Journalisten zum Anlass genommen wird, ihre Fragen am Etat und dem Erhalt des Festivals auszurichten, bis Louwrens Langevoort dieser Einseitigkeit Einhalt gebietet. Er besäße einen Vertrag bis 2020, das Festival sei dessen Bestandteil. Ob man denn nun wieder über die Musik reden könne.

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