(achtbrücken.de)
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Sehr gerne, Herr Langevoort. So sei etwa auf Six Pianos von Steve Reich hingewiesen, das am 3. Mai in der Philharmonie aufgeführt wird. An den Tasten: Hauschka, Gregor Schwellenbach, Daniel Brandt, Paul Frick, Erol Sarp, John Kameel Farah. Oder auf das zwei Stunden zuvor in der Trinitaskirche stattfindende Konzert des Asasello-Quartetts: infinite to be cannot be infinite, infinite anti-be could be infinite, Streichquartett Nr. 4 für neun Strechquartette oder ein Strechquartett, umgeben von einer 128-saitigen Viola da gamba des rumänischen Komponisten Horatiu Radulescu. Oder auf das Orgelkonzert im Hohen Dom zu Köln: Winfried Bönig spielt L’Ascension, von Olivier Messiaen. Um nur ein paar persönliche Empfehlungen einzustreuen.

Dr. Bekir Alboga, Generalsekretär der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion e. V. (DITIB), nimmt die Gelegenheit zum Anlass, auf jene Veranstaltungen hinzuweisen, die erstmals in einem – und zudem noch baulich sicher geltenden – Konferenzsaal der Kölner Zentralmoschee stattfinden werden. Es sollen „Begegnungen der Herzen“ erwachsen; das Werben um das Vertrauen in die Zentralmoschee als pan-religiöse Begegnungsstätte, ist seinen Worten überaus deutlich anzumerken. Dabei sollte die Einbindung von sowohl sakralen als auch weltlichen Spielstätten (so wie zum wiederholten Male die „Lagerstätte für die mobilen Hochwasserschutzelemente“ in Köln-Rodenkirchen) weiterhin den spezifischen Charakter des Festivals ausbilden. Dass die Philharmonie zwar als Ausgangspunkt, jedoch nicht als Nucleus begriffen wird, zeugt auch im sechsten Jahr von dem Willen, eine Veranstaltung zu realisieren, die nicht nur innere Grenzen zu überwinden vermag.

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