Interview mit Geeno Smith

„Im Übrigen ist Musik einfach fabelhaft“

Fabulous: Geeno Smith (Utopic Music)

Fabulous: Geeno Smith (Utopic Music)

amusio: „Tut sich da kein innerer Konflikt auf? Immerhin kosten Musik und Modeln Zeit…“

Geeno Smith: „Nun ja, mal für einen Tag ein Shooting zu machen oder die Ergebnisse zu selektieren, wirft mich als Musiker schon nicht aus der Bahn. Bei der Marketingstrategie muss ich ja nicht mitmischen. Da kümmere ich mich lieber um die Promotion in eigener Sache. Und dabei kann ich meine Model-Präsenz sozusagen zweitverwerten. So nutze ich ein Bild, das auch in der GQ erschienen ist, als Cover für meine aktuelle Single Stand By Me.“

amusio: „Das liegt vor. Hast du einen Stamm-Tätowierer?“

Geeno Smith: „Zurzeit nicht. Und – die Tattoos sind auch nicht alle echt. Mir aber gefällt dieses leichte Bad Boy Image. Der Schriftzug Fabulous sitzt hingegen wirklich tief in meiner Haut. Er geht auf mein früheres Pseudonym Geeno Fabulous zurück. Da habe ich noch mehr HipHop und Black Music produziert, doch davon distanziere ich mich mit meinem neuen Namen ein wenig. Geeno Smith klingt einfach neutraler. Im Übrigen ist Musik einfach fabelhaft, das muss man nicht unbedingt auf meine Person beziehen (lacht).“

amusio: „Kommen wir also auf die Musik zu sprechen. Zunächst bitte ich um eine sachliche Klärung. Auf Wikipedia wird Jay del Alma, mit dem du deinen Tropical House Mix von Stand By Me produziert hast, als Brasilianer vorgestellt. Auf deiner Homepage als Spanier. Was stimmt?“

Geeno Smith: „Jay del Alma ist Spanier. Auf den Wikipedia-Eintrag habe ich keinen Einfluss. Da steht noch mehr drin, was nicht der Wahrheit entspricht. Vielleicht kann ich es ja erwirken, dass mein Geburtsdatum zurückverlegt wird. Am besten so, dass ich dort immer neunundzwanzig bleibe (lacht).“

amusio: „Dabei zählst du schon sechsunddreißig Lenze…“

Geeno Smith: „Darum konnte ich auch schon 2003 bei der zweiten Staffel von DSDS den fünften Platz machen. Immerhin.“

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