Fritz Kalkbrenner: Mit Soul in der Stimme und Beat im Blut

Bremen. „Alles geht leichter mit Fritz im Ohr“, schreibt ein Fan auf Youtube über Fritz Kalkbrenners „Get a life“ aus seinem zweiten, lange erwarteten Album „Sick Travellin’“. Mit seinem gefeierten Debut-Album „Here Today Gone Tomorrow“ hat er schon den großen Wurf geschafft. Aber das zweite Album gilt ja bekanntlich als das Härteste. Dem Berliner DJ ist es aber auch mit seinem zweiten Wurf gelungen, seine musikalische Stellung als Schnittstelle zwischen Pop und Club zu festigen.

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Der Soul-Boy: Fritz Kalkbrenner. Foto: Pressefoto

Der Soul-Boy: Fritz Kalkbrenner. Foto: Pressefoto

Das zeigt sich auch bei der „Sick Travellin’“-Tour. In Bremen musste das Konzert vom Modernes ins Pier 2 verlegt werden. Die Konzerte in Frankfurt, Dresden, Köln und Berlin sind bereits ausverkauft. Für Bremen im Pier 2 am 12. April sowie für Graz im Opheum am 13. April gibt es aber noch Karten.
Die Klammer für Fritz Kalkbrenners Erfolg scheint seine soulige Stimme zu sein – egal, ob HipHop, Techno oder House, seine Stimme liegt wie ein weiches Band auf den Beats. Das ist ein durchgängiges, ästhetisches Muster, mit dem er sich mittlerweile sogar von seinem älteren, bisher erfolgreicheren Bruder, Paul Kalkbrenner, absetzen kann. Zum Soul schreibt Fritz selber auf seiner Homepage, dass es kein Geheimnis sei, dass er ein Soul-Boy ist.
Die beiden Brüder hatten im Herbst 2008 mit „Sky and Sand“ aus dem Soundtrack zu dem Gesellschaftsfilm Berlin Calling, in dem Paul Kalkbrenner die Hauptrolle des Berliner DJ Ickarus spielt, ihre erste offizielle Zusammenarbeit gestartet. Auch dank Fritz Kalkbrenners Stimme heimsten die Berliner Brüder einige Chart-Platzierungen ein und wurden international bekannt. Schon damals gab es die ersten eigenen Solo-Produktionen. Mit seinem Debüt-Album, das 2010 erscheint, tritt Fritz Kalkbrenner dann endgültig aus dem Schatten seines Bruders. Seitdem ist auch der Jüngere ein gefeierter DJ in Clubs und auf Festivals. In Bremen gibt er dem Partyvolk nun ebenfalls eine Kostprobe seiner Soul-und-Beat-Kunst: Am 12. April (Freitag) tritt Fritz Kalkbrenner im Pier 2, Gröpelinger Fährweg, auf.

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Über Marie-Chantal Tajdel

Über Marie-Chantal Tajdel: Freie Journalistin/Autorin. Tätig für verschiedene Tages- und Wochenzeitungen in Norddeutschland. Vorlieben: Querbeet von Klassik und Barock über Oper und Chormusik bis zu Alternative, Punk Rock und Metall - nur handgemacht muss die Musik sein. Außerdem eine Liebe zu Kunst, Literatur, Theater - und fürs Segeln.