Bereits Album Nummer vier. Und noch immer kein Ende der energetischen Steigerung in Sicht. Nicht dass die fünf Rocker aus den Garagen des norwegischen Küstenkaffs Moss noch dem erliegen, was sie mit ihrem Bandnamen andeuten. Man kann es auch übertreiben. Aber der Defibrillator kann getrost neben dem Satz Winterreifen liegen bleiben. Denn Pineapple Pizza (Jansen Plateproduksjon/Broken Silence) ist nicht nur reich, sondern eben auch vitaminlastig bunt belegt.

Death By Unga Bunga: "Pineapple Pizza" (Jansen Plateproduksjon/Broken Silence)
Death By Unga Bunga: „Pineapple Pizza“ (Jansen Plateproduksjon/Broken Silence)

Und so mag sich jeder sein Stück davon nehmen: Surfer’s Delight, Sexy Sixties Beats oder auch einen Happen Acid, diese Mischung kommt nicht von Dr. Oetker oder von ungefähr. Death By Unga Bunga schreddern, schrammeln und orgeln sich mit Schmackes und Schmiss durch die unverwüstlichen Gefilde anerkannter Party-Attitüden. Nur die ganz Wirren verlangt es zu allem wohl dosierten Überfluss noch danach, dass auch ordentlich geblasen wird.

„Musikalisch ist unser Album ein Protest gegen schlechten Rock’n’Roll (…). Es geht um das Verlangen nach Schmelzkäse, nach Rauschzuständen, Höhepunkten, Spaß und Liebe“, so Gitarrist Stian S. Guldbransen. „Aber auch um die Schmerzen, die zu viel des Guten nach sich zieht.“ Mag hieraus auch der vorsichtige Nordländer sprechen, eine Abgeh-Garantie bleibt bei dem munteren Treiben auf Pineapple Pizza uneingeschränkt gegeben. Ooh, I’m A Bad Bad Man. Und das anschließende Wasting Time ermannt sich zum Oberkracher.

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