„The biggest glam rock band that never was from 1985“ (für manche aber auch „nur“ Mötley Crüe light) erfüllt sich ihren feuchten Traum von einem Akustik-Set vor ausgewählt sexy bis sleazy Ladys – und lässt auch die männlichen Fans daran teilhaben: Live From Lexxi’s Mom’s Garage (Open E Music/Rough Trade, ab Freitag) macht’s möglich. Sympathisch anzüglich wie gewohnt und mit dem Talent zur Selbstironie überreich ausgestattet, erweisen sich die Schminktöpfchen aus West-Hollywood hier sogar als überaus beschlagene Musiker.

Steel Panther: "Live From Lexxi's Mom's Garage" (Open E Music/Rough Trade)
Steel Panther: „Live From Lexxi’s Mom’s Garage“ (Open E Music/Rough Trade)

Als ob sie dies nicht schon längst unter Beweis gestellt hätten! Schließlich gilt ihr Album All You Can Eat als ein spätes Meisterwerk des Genres. Und auch die Live-Qualitäten von Steel Panther haben sich längst herumgesprochen. Es handelt sich bei Michael Starr, Satchel, Lexxi Foxx und Stix Zadine eben bei weitem nicht nur um eine ernstgemeinte Persiflage. Sondern um zünftigen Glam-Rock, der nichts (und somit manchmal auch etwas zu wenig) verkehrt macht.

Nun haben sie dreizehn wilde Kracher (darunter die inhaltlich essentiellen Gloryhole und Bukkake Tears) in ein flottes Akustik-Set mit profunden Überraschungen gesteckt, die weißliche Bröckchen staunen lassen. Es sei an dieser Stelle nicht zu viel verraten, dafür jedoch dringend zur Anschaffung der CD/DVD geraten. Denn erst im Bewegtbild entfaltet sich der Humor der Stählernen zur Gänze: Rock-Comedy mit Anspruch, Augenzwinkern und Bobbie Brown als Lexxis Mutti in einer Nebenrolle.

Live From Lexxi’s Mom’s Garage Official Trailer:
youtube.com/watch?v=_bTLmQ2GPNw

steelpantherrocks.com
facebook.com/steelpantherkicksass

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