Sonotanotanpenz - Conga

Futanari Pop

Auf ihrer (ausgerechnet…) am Freitag erscheinenden EP Conga (Noble Records/Mis) eröffnen Hitomi Itamura und Hitomi Moriwaki ihren Laden quasi neu. Stellte die Kompilation 13 zuletzt noch einen Querschnitt durch die unerträgliche Harmlosigkeit ihres Schaffens dar, wenden sie sich nun der Dekonstruktion des Gewohnten zu: Hörbar, nachvollziehbar, aber noch immer verdammt strange.

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Sonotanotanpenz: "Conga" (Noble Records/Mis)

Sonotanotanpenz: „Conga“ (Noble Records/Mis)

Nach mehrminütigem Abwägen lugt schließlich doch ein Label hervor – selbst auf die Gefahr hin, dass sich Hitomi und Hitomi mit wissendem Quieken davon distanzieren: Futanari Pop! Nichts will – auch auf dem vergleichsweise konventionellen Conga – stimmen. Damit es passt: Monsterschwänze unterm Röckchen im Kindergarten zur Kirschblütenzeit. Christian Anders kennt sich damit aus.

Vermutlich reüssieren Sonotanotanpenz nun im Genre des verschrobenen Dream Pop. Es bleibt aber jedem selbst überlassen, die subversive Energie zu empfinden, mit der das Duo wohl auch weiterhin an einer Gegenwelt schraubt, die sich nur allzu gerne selbst in den Schritt greift. Wenn keiner guckt. Oder eben doch. Gekicher, die krummen Schenkel erbeben, und der Rest der Welt schaut, vernimmt, bleibt sich selbst fremd – im Angesicht dieser zunächst und nach wie vor unfassbaren Musik.

「プランクエクステンド:
youtube.com/watch?v=9_jKz62caU0

sonotanotanpenz.tumblr.com

dense.de

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