Curse Ov Dialect - Twisted Strangers

Kiosk, Spex, Bling

Herrlich bekloppt, der Haufen. Aus Melbourne, Australien, wo sich Hiphop anscheinend nicht als Ausweis von Street Credibility zu gerieren hat. Was die vier Typen auf Twisted Strangers (Monotype Records) binnen kürzester Zeit fabrizieren, könnte Didi Hallervorden und Mike Krüger zu feuchten Träumen verhelfen. Chef-Rapper von (tot) bis Cro wenden sich ab mit Grausen. Selbst schuld.

Neues Erlebnis bei der Organisation Deiner Musikschule

Curse Ov Dialect: "Twisted Strangers" (Monotype Records)

Curse Ov Dialect: „Twisted Strangers“ (Monotype Records)

Ach, bisweilen lässt Twisted Strangers etwas an Deepness vermissen. Die wollen wirklich nur SPIELEN. Denkste! Ziehen wir uns doch nur mal den Titeltrack (mit Hemlock Ernst) rein. Danach führt der Weg unweigerlich und wahlweise in den nächstgelegenen Kiosk, in den Spex oder dorthin, wo sich die Jugend von heute Bling gönnt.

Curse Ov Dialect könnten als der böse Bruder von Hermitude durchgehen. Haben alles „am Start“, verderben den reinen Spaß indes mit einer giftigen Galligkeit, die letztlich doch nur Freude bereitet.

„Kann sich keiner vorstellen“ (Heinz Strunk), aber genau aus diesem Grund schenken uns Curse Ov Dialect Twisted Strangers.

Twisted Strangers:
youtu.be/N8A2fGGgKRc

facebook.com/curseovdialect
monotyperecords.com

dense.de

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