Längst kann sich die Allianz aus Nik Page (Blind Passenger) und Forced To Mode rühmen, als Motor der Berliner Dark Electro-Szene das örtliche Geschehen durchzugsstark am Laufen zu halten. Zum alljährlichen Höhepunkt hat sich das von den befreundeten Bands initiierte Sincity Festival gemausert, das auch in seiner vierten Auflage – erstmals auf zwei Tage verteilt – Hochkarätiges verspricht. Neben der Partizipation der allseits beliebten Patenbrigade: Wolff sei insbesondere auf die Live-Premiere von Winterhart hingewiesen, dem neuen Projekt der Dance Or Die-Recken Wagner und Falgalas.

(facebook.com/Winterhart-1642916135933108)
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Denn mit ihren kurz hintereinander veröffentlichten Alben Time Doesn’t Wait (Eigenvertrieb) und Ryk of Glory (Danse Macabre) haben Wagner und Falgalas als Winterhart mal eben ein etwas überaltertes Genre komplett auf links gedreht. Ihre dezidiert abwechslungsreiche und zugleich packende Art, Apokalyptic Folk und Martial Industrial einer unbefangenen Frischzellenkur zu unterziehen, hat sich Dank ihrer beiden Veröffentlichungen bereits herumgesprochen. Umso gespannter dürfte man nun auf die Live-Umsetzung sein, zumal sich in ihr die Erfahrung von Winterhart als Dance Or Die niederschlagen und manifestieren dürfte.

Eine Menge an Songmaterial, das sich im Laufe der Jahre angesammelt hatte, ohne dem Dance Or Die-Kontext angepasst zu werden, bietet Winterhart die Grundlage für eine Melange aus einschlägigen Einflüssen, die in der Summe auch Electro-Freaks zusagen dürften. In diesem Sinne tragen Winterhart auch zur bemerkenswerten Bandbreite des Sincity-Festivals bei.

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