A Saucerful Of Secrets (Pink Floyds Music/Warner Music)
A Saucerful Of Secrets (Pink Floyd Records/Warner Music)

Mit A Saucerful Of Secrets vollzog sich die Ablösung des Syd Barrett durch David Gilmour. Zunächst als Ersatzmann für jene Phasen gedacht, in denen der ursprüngliche Bandleader nicht in der Lage war, im Studio oder auf der Bühne zu agieren, erforderte sein bedauerliches Abgleiten in Parallelwelten eine Entscheidung, die letztlich David Gilmour zum Stammgitarristen machte. Und mehr noch: A Saucerful Of Secrets wurde fast komplett von ihm eingespielt.

Auch nach fast 50 Jahren fasziniert das erstmals vom Design-Studio Hipgnosis entworfene Artwork. Vor allem in dem ihm gebührenden Format: Zwei Augenweiden, einmal in aller bedeutsamen Farbenpracht, einmal schwarzweiß (die nicht minder ästhetisierend bedeutsame Collage des Backcovers als Präsentation der Bandmitglieder). Set The Controls For The Heart Of The Sun und der Titelsong gelten gemeinhin als die unangefochtenen Highlights eines Albums, das indes noch viel mehr zu bieten hat.

Wem das alles vielleicht nicht mehr so geläufig ist, kann sein Gedächtnis nun wieder auffrischen: Mit einem Album-Remaster, das die gegebene Vitalität – etwa auch die des Jugband Blues – wieder aufleben lässt. Let There Be More Light sollte dabei vielleicht nicht wörtlich genommen werden. Das Remaster rehabilitiert A Saucerful Of Secrets als ein Album, das im Dunkeln und in voller Konzentration gehört werden will und vielleicht auch muss.

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