Ewigheim, Theater (Stephan Wolf)
Ewigheim, Theater (Stephan Wolf)

Die Stimmung, so sie sich bis sie zu diesem Zeitpunkt (früher Samstagabend) noch verhalten geriert, mutiert zur Affirmation. Plötzlich, aber nicht ganz unerwartet. Daran kann auch eine deplatzierte Tarja wenig ändern, eine gut gebratene Wurst mundet mit Domblick, trotzt ihrem Gejaule. Nicht wenige der (ins Theater) Flüchtenden sehen sich mit einer unglücklich gewählten Einlasspolitik konfrontiert, der Schrei nach Besserungsbedarf wird laut: Fluktuation versus Arschplattsitzerei. In einer Szene, die Saturiertheit der Athletik vorzieht, sozusagen ein Fauxpas de deux.

Willentlich will (oder kann) niemandem auffallen, dass rund siebzig (plus x) Prozent der dargebotenen Musik, unter Zuhilfenahme minimaler Modifikationen im Detail, auch gut im ZDF-Fernsehgarten aufgehoben wäre. Dass nach einem vollkommen berechenbaren Peter Heppner (aka Otto Höpfner) leptosom feminin ausgerichtete Hirnerweichung (Blutengel) den Headliner gibt, spricht Bände und, genau, Engels Zungen. Es kann mal wieder nur besser werden.

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