Melanie Pain sagt „Bye Bye Manchester“

„Bye Bye Manchester“ heißt das neue, zweite Album der Pariserin Melanie Pain. Es ist die persönliche Reminiszenz an eine ihrer Sehnsuchtsstädte, die prägende Bands wie New Order oder The Smiths hervorgebracht hat. Der Manchester-Footprint jedenfalls ist auf Pains elektrolastigen Indie-Pop-Kompositionen unverkennbar.

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Melanie Pain. Bild: Marc Thirouin

Melanie Pain. Bild: Marc Thirouin

In der nordenglischen Metropole wurde das Album dann auch aufgenommen. Melanie Pains Musik leidet dabei allerdings nicht an der berüchtigten wolkenverhangenen Manchester-Depression, die man dringend mit ein paar Pints bekämpfen muss. Ihre Musik ist manchmal düster und nachdenklich, bleibt aber meistens so luftig und wachmachend wie ein Croissant, das man in eine große Portion Cafe Crème tunkt.

In Schubladen jedenfalls ist das alles unmöglich einzuordnen. Schon allein die Auswahl an Instrumenten, von denen bei den Aufnahmen Gebrauch gemacht wurde, legt davon Zeugnis ab: Auto-Harp, Ukulele, Keyboard, Streicher, Orgeln. Ach ja: Pain singt englisch und französisch. Es ist fast überflüssig zu erwähnen, dass das eine gute Idee ist. Denn wie man weiß, klingen englisch sprechende oder singende Franzosen immer gut; so ist es auch bei Pain, die in ihrem Leben vor der Musik in einer Werbeagentur arbeitete.

Debutiert hat sie übrigens 2009 mit dem vielgelobten „My Name“ als Solokünstlerin und war vorher als eine der Sängerinnen der Band „Nouvelle Vague“ zugange.

 

 

 

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