DaGeist - 40

In Würde modern

Die Tradition (nord-)französischer (Cold) Wave Bands (Indochine, Trisomie 21 etc.) aufgreifend, führen David Schiavoni und Frédéric Strzelczyk (Lautschrift bleibt schuldig) diese anhand eines acht Tracks umfassenden Debüts auf wegweisende Manier fort. 40 (Danse Macabre/Alive) besticht mit einer sich unwiderstehlich gerierenden Ausgewogenheit, wenn es um das rechte Maß geht, mit dem DaGeist tradierte Versatzstücke in ihrem Sound widerhallen lassen, ohne darüber eine nur vergangen geglaubten Epoche zu plagiieren.

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DaGeist: "40" (Danse Macabre/Alive)

DaGeist: „40“ (Danse Macabre/Alive)

Das Vertraute unterziehen DaGeist anhand zeitgemäß anmutender Elektronik sowie bisweilen recht knackigen und unverbrämten Einsätzen der Stromgitarre einer Frischzellenkur. Früher ein Sakrileg, heute ein Indiz für eine alerte Haltung, mit der sich sakrosankte Stilistiken würdevoll modernisieren lassen.

Dabei beweist das Duo mit jeden Song ein ausgesprochen feines Näschen für jenen Ohrwurmfaktor, den vergleichbare Acts dieser Tage nur allzu oft vermissen lassen. Da fällt es schwer, einzelne Titel hervorzuheben. Doch wozu auch? Bei der Kurzweiligkeit von 40 verbietet sich jegliches Rosinenpicken, allein die Repeat-Taste dürfte sich über Mangel an Beschäftigung nicht beklagen.

Demon’s Time:
youtube.com/watch?v=U4xgJP5clZM

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