John Mark Lapham (Lindsey Neal Kuykendall)
John Mark Lapham (Lindsey Neal Kuykendall)

amusio: „Handelt es sich bei Austin tatsächlich um die Welthauptstadt der Live-Musik?“

John Mark Lapham: „In den letzten Jahren hat sich Austin gemausert. Früher war die dortige Szene eigentlich nur für Texas relevant, doch inzwischen ist Austin die Stadt, die es zu bespielen gilt, wenn nach Texas kommt. Da hat sich wirklich sehr viel getan.“

amusio: „Arbeitest du weiterhin an Old Fire oder an etwas anderem?“

John Mark Lapham: „Dieser Tage stricke ich an einem Song für Old Fire. Aber auch dieser Track bedarf der Unterstützung durch Kollaborateure. Und es ist nicht so einfach, die organisatorisch alle unter einen Hut und auf einen Nenner zu bringen. Daneben habe ich noch zwei weitere Projekte am Start. Zum einen eins gemeinsam mit dem Komponisten Stefano Guzzetti und zum anderen eins mit Alex Maas, dem Sänger der Psychrock-Band The Black Angels, sowie dem Sitar-Spieler Rishi Dhir aus Kanada, von Elephant Stone. Es ist zwar noch nichts in trockenen Tüchern, aber beides gestaltet sich außerordentlich spannend.“

amusio: „Was hat dir 2016 hinsichtlich kultureller Errungenschaften am meisten imponiert?“

John Mark Lapham: „Was für eine umfassende Frage! Nun, versuchsweise würde ich Arrival zum besten Film des Jahres erklären. Nicht zuletzt aufgrund seiner grundsätzlich positiven und optimistischen Aussage. Das ist heutzutage ja sehr selten geworden. Und ziemlich uncool. Doch ich hingegen fand die Message durchaus als sehr ermutigend.“

amusio: „Und wie hat dir der Score von Jóhann Jóhansson gefallen?“

John Mark Lapham: „Absolut gut. Einfach wunderschön. Den muss ich mir dringend noch auf Vinyl besorgen.“

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