John Mark Lapham (facebook.com/oldfiresongs)
John Mark Lapham (facebook.com/oldfiresongs)

amusio: „Wie filterst du die grassierenden Massen an neuer Musik für dich aus?“

John Mark Lapham: „Nun, ich stelle gerade meine Jahresbestenliste zusammen. Da kommen natürlich auch einige meiner persönlichen Freunde vor. Aber ich liebe es, Platten zu kaufen. Und dabei vor allem auch ältere Sachen für mich zu entdecken. Ja, ich liebe es! Hierzu bin ich viel im Netz unterwegs, mal direkt suchend, oftmals aber auch alles dem Zufall überlassend. Vor allem bin ich jedoch wahrscheinlich der beste Kunde im hiesigen Plattenladen.“

amusio: „Was würdest du als deine Entdeckung des Jahres bezeichnen?

John Mark Lapham: „Ich bin schon seit langem ein Fan von Vangelis, speziell von seinen frühen Soundtracks. Da hat es mich besonders erfreut, anhand von Amour [zum Film Pablo Picasso von 1982] einen mir zuvor unbekannten Score des großen Griechen entdeckt zu haben. Auch die von einem australischen DJ stammende Compilation Sky Girl [auf Efficient Space] hat mich begeistert. Da gibt es eine Menge obskures Zeug zu entdecken, Synthpop, Folk, Lofi, eine irre Mixtur…“

amusio: „Sorry, doch so ein Crossover erinnert mich an einen Sampler namens World’s Worst Records von den Rhino Brothers, komplett mit Kotztüte…“

John Mark Lapham: „Den kenne ich nicht, klingt aber vielversprechend. Ich würde jedoch meine Zeit nicht darauf verwenden wollen, besonders schlechte Musik anzuhäufen. Dafür gibt es einfach viel zu viel gute und wertvolle Musik, die es lohnt, seine Zeit darauf zu verwenden.“

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