Soen - Lykaia

Berufene Instanzen

Im Gefolge des hochwohl gelobten – jedoch an einer kühlen, ja geradezu onanistischen Selbstvergewisserung laborierenden – Tellurian hauen die Herren um Joel Ekelöf mit Lykaia (UDR/Warner) endlich eine auch emotional verlässliche Wuchtbrumme ins Fenster, die Soen als Bindeglied zwischen Camel, Negura Bunget und Tool fungieren lässt. So man sie lässt.

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Soen: "Lykaia" (UDR/Warner)

Soen: „Lykaia“ (UDR/Warner)

Erstmals treten Soen als Schlüpferstürmer in Erscheinung. Wer dem widersprechen will, der höre Lucidity – und halte sich fortan geschlossen. Oder aufgeschlossen gegenüber einem Album, das nichts verspricht, was es nicht auch einlösen und somit halten kann.

Signatur-Prog Elemtente erweisen sich als Trugschluss aus der Ferne, Riverside spielen in einer ganz anderen Liga. Und so ward aus technischer Versessenheit ein zu Gifttränen rührendes Beispiel für das Gelingen einer Metamorphose: Aus profunder Selbstvergewisserung sowie der Dreingabe forscher Anberufungen des frohlockenden Schaffens als wertbestimmender Instanz, erwächst ein Album, das bei weitem nicht allein dazu geneigt ist, in eher unwahrscheinlichen Zuständen Wirkung zu erzeugen. Ein Track wie Opal lässt sogar Türkei buchen.

Soen unterwegs (mit Madder Mortem)

30.03. Hamburg (Logo)
05.04. Frankfurt/Main (Das Bett)
06.04. Berlin (Cassiopeia)
09.04. A-Graz (PPC)
12.04. A-Wien (Arena)
13.04. München (Backstage Halle)
14.04. CH-Pratteln (Z7 Konzertfabrik)

soenmusic.com
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