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Blue October live im März: The Home Tour

Trotz der ungewohnten Leichtfüßigkeit des aktuellen Albums Home (Up Down Records/Membran) dürften die texanischen Blue October auf ihren nun endlich fix gewordenen Deutschland-Terminen erneut jene emotionale Keule auspacken, die sie mit einem Höchstmaß an Spielfreude schwingen. Allen voran Energieausbund Justin Furstenfeld, der nicht müde wird, sein Inneres nach außen zu kehren. Und wenn diese Qualität inzwischen dazu geeignet erscheint, neu erlangten Lebensmut und offensive Zuversicht zu streuen, sollte man den entsprechenden Energieschub besser nicht versäumen. Denn bekanntlich handelt es sich bei Blue October live um Ereignisse mit erheblicher Langzeitwirkung…

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Blue October (Nicola Gell)

Blue October (Nicola Gell)

(fs) Von gänzlich neuer Seite zeigen sich Blue October im Frühjahr 2017. Und das gleich in zweierlei Hinsicht: Zum einen präsentiert das Quartett auf Deutschlandtour im März Auszüge aus seinem jüngsten Studioalbum live. Zum anderen zeigen die US-Rocker, dass sie zuletzt nicht nur an der Fertigstellung von „Home“, sondern auch an ihrer eigenen Grundeinstellung geschraubt haben: „Aktuell feiere ich mit meiner Musik das Leben, anstatt wie früher darüber zu jammern!“, beschreibt Justin Furstenfeld den positiven Sinneswandel im „Billboard“-Interview. Dieser wird ab dem 6. März auch live spürbar sein, wenn der Frontmann gemeinsam mit seinem Bruder Jeremy (Schlagzeug), Ryan Delahoussaye (Violine, Mandoline, Klavier) und Matt Noveskey (Bass) in vier deutschen Städten auftritt.

Inspiriert von den Erfahrungen eines Wüsten-Roadtrips von West Texas nach Kalifornien ist mit Home ein melodiöses, gewohnt emotionales und autobiographisch geprägtes Werk entstanden, mit dem Blue October der Sprung auf Platz 1 der Billboard Top-Rock-Albums-Charts gelang. Es zeugt von der Läuterung des einst labilen Sängers/Gitarristen: „Ich bin derzeit völlig überwältigt davon, wie lebenswert das Leben sein kann, wenn man es einfach als etwas Besonderes ansieht! Im Moment habe ich das Gefühl, eine zweite Chance zu bekommen und die will ich nutzen.“
In der Zusammenarbeit mit Musikproduzent Tim Palmer (U2, David Bowie, Pearl Jam) findet diese ihre Fortsetzung. Der Brite begleitet die durch Hits wie Hate Me, Into The Ocean und Say It bekannt gewordene Post-Grunge-Band aus Houston/Texas seit Jahren. „Mit ‚Sway’ [2013] haben wir unseren inneren Frieden gefunden und gelernt, im Einklang mit uns zu leben“, resümiert Frontmann Furstenfeld den jüngsten Werdegang seiner Gruppe und fährt fort: „Mit unserem achten Album [Home] fanden wir heraus, was wir mit unserer Zeit auf der Erde anfangen wollen und wie wir dabei das Beste aus uns rausholen können.“

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