James Maslow - How I Like It

Charme und Charakter für die Charts

Mit dem heute erscheinenden Debüt unter eigenem Namen lässt der Big Time Rush-Star aus Los Angeles nicht den geringsten Zweifel an der Absicht zu, sich auch weiterhin auf seiner sagenhaften Erfolgsspur wähnen zu wollen. How I Like It (Membran/Sony Music) dürfte dabei nicht nur so ziemlich genau jenes Album sein, das sich seine weltweit aktive Fanbase längst erträumte. Sondern mit dazu beitragen, dass sich das smarte Stimmwunder auch bei Hörerschichten etablieren dürfte, die ihn zuvor vielleicht noch zu sehr mit seiner Serien-Rolle identifizierten.

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James Maslow: "How I Like It" (Membran/Sony Music)

James Maslow: „How I Like It“ (Membran/Sony Music)

Auch wenn How I Like It mit einer standesgemäßen Perfektion in Sachen Songwriting, Produktion und Arrangement aufwartet, gelingt es James Maslow ein hohes Maß an Persönlichkeit in seine Songs zu legen, mit der er sich in ausgesprochen erfrischender Manier von anderen zeitgenössischen Hochtönern absetzt und nachhaltig unterscheidet. Befreit von den Vorgaben seiner bisherigen Karriere, lädt der gebürtige Texaner (und sich von Kindesbeinen an dem Gesang widmende Künstler) zu einer geradezu intimen Wesensschau ein, die es auch angesichts der Top-Notch-Formgebung nicht versäumt, den Hörer zur durchgängigen Aufmerksamkeit zu verführen.

Nachdem James Maslow mit So Bad, So Bad sowie Addicted zu Anfang seines Albums eine Art Resümee seines Durchstartertums offenbart, setzt er mit dem sich anschließenden Titelsong ein beredtes Zeichen: Seht her, ich habe mich freigeschwommen. Und nehme jetzt erst so richtig Fahrt auf. Anhand von How I Like It setzt dieses Versprechen auch die allerletzten Verdachtsmomente einer eitlen Drohgebärde außer Kraft.

Es wird amüsant sein zu sehen, wie viele „Superstars“ künftig daran scheitern werden, sich einer Interpretation der Songs von How I Like It würdig zu erweisen. Wesentlich lohnender dürfte indes ein Besuch der nun anstehenden Konzerte sein.

How I Like It:
youtube.com/watch?v=eypShJH2QHY

Cry:
youtube.com/watch?v=Iy7_s0Cp3q8

10.03. Köln (Gloria)
12.03. Hamburg (Gruenspan)
13.03. Berlin (Columbia Theater)
14.03. München (Technikum)
17.03. CH-Zürich (Papiersaal)

jamesmaslow.com
facebook.com/JamesMaslow

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