Bruce Springsteen – Collection 1973-2012

1973 – das war der Urknall des Bruce Springsteen. Der damals 24-Jährige brachte gemeinsam mit seinen Musikern, einer Band, die ein Jahr später erstmals als „E Street Band“ auftreten sollte, zwei energiegeladene Alben auf den Markt: Im Januar „Greetings From Asbury Park, N. J.“ und im Herbst „The Wild, the Innocent & the E Street Shuffle“. Die am 12. April erscheinende Kompilation „Bruce Springsteen – Collection 1973-2012“ versammelt lediglich ein Stück vom zweiten Album auf ihrer Tracklist: „Rosalita (Come Out Tonight)“. Schade. Den Abschluss der kleinen Sammlung bildet „Wrecking Ball“ von gleichnamigen 2012er Album.

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Bruce Springsteen: Collection 1973-2012. Quelle: Sony Music

18 Songs von 17 Studioalben aus 39 Jahren sind allerdings auch alles andere als einfach auszuwählen, das muss man den Machern dieses Albums zugute halten. Vertreten sind natürlich so unsterbliche Klassiker wie „Born To Run“ (1975), „Hungry Heart“ (1980), „Born In The U.S.A“ und „Dancing In The Dark“ (beide 1984) oder „Streets Of Philadelphia“ (1994). Es fehlen unter anderem Stücke wie „Nebraska“ (1982), „I’m On Fire“ (1984) oder „Devils & Dust“ (2005). Eine zweite CD hätte dieser Kompilation gut getan.

Wer braucht das Album? Alle, die noch kein „Best Of“-Album Springsteens haben und auch sonst nicht allzu viele Platten des Altmeisters und seiner E Street Band. Wer braucht das Album nicht? Alle anderen, insbesondere die, die ein „best Of“-Album Springsteens oder auch die Album-Box Live „1975-85“ ihr Eigen nennen.

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Über Frank Behrens

Frank Behrens arbeitet als freier Journalist in der Nähe von Hamburg. Noten kann er keine lesen, aber Musik hören. Am liebsten Rock und Blues.