Wave Gotik Treffen XXVI - Ausblicke (6)

Interview mit Sylvaine

Mit den Alben Silent Chamber, Noisy Heart und Wistful gelang es der privat zwischen Oslo und Paris pendelnden Multi-Instrumentalistin Sylvaine aus ihrem Namen einen überaus guten und angesehenen zu machen. Dies vornehmlich in Kreisen, in denen sie längst in einem Atemzug mit Größen wie Alcest oder Les Discrets genannt wird, wenn es um emotional tiefschürfenden und ätherisch veranlagten Ambient-Rock geht, der sich seiner schwarz-metallischen Wurzeln keinesfalls schämt. So naheliegend ihre Einladung zum WGT, so ausführlich das Gespräch, das wir mit der überaus reflektierten Künstlerin führen durften.

Neues Erlebnis bei der Organisation Deiner Musikschule

(wave-gotk-treffen.de)

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amusio: „Hi Sylvaine, du bist kürzlich in Russland, der Ukraine und in Griechenland aufgetreten. Wie ist es dir dort ergangen?“

Sylvaine: „Noch viel besser, als ich dies zuvor insgeheim erhofft hatte. Es ist immer und überall ein wunderbares Erlebnis, mit dem Publikum – auch auf einer persönlichen Ebene – interagieren zu können. Doch als ich feststellen durfte, dass ich mich auch in den besagten Ländern bereits eines soliden Zuspruchs erfreue, hat mich das außerordentlich beglückt. Schließlich war ich davon überzeugt, dass Sylvaine noch nahezu unbekannt ist. Und irgendwie will ich von dieser Überzeugung auch noch nicht so recht abrücken (lacht).“

amusio: „Und was gedenkst du als nach wie vor unbekannte Künstlerin auf dem WGT zu veranstalten? Was geht dir im Bezug auf das WGT durch den Kopf?“

Sylvaine: „Um es kurz zu machen: Mit der diesjährigen Teilnahme am WGT ist für mich ein Wunschtraum auf kaum für möglich gehaltene Weise in Erfüllung gegangen. Schon seit ich Teenager bin, hege ich eine große Schwäche für die Szene, in all ihren Ausprägungen. Auf diesem bekanntermaßen großartigen und überaus ehrwürdigen Festival spielen zu dürfen, ist eine Ehre, die mir auch persönlich sehr viel bedeutet. Und das bedeutet für mich und die Band wiederum die Verpflichtung, mit einem im besten Sinne denkwürdigen Auftritt dem Rahmen gerecht zu werden.“

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