Furvus - Aes Grave

In Leichtigkeit Äonen schwer

Mit einem Album voll der Güte meldet sich Luigi Maria Mannell unlängst zurück, im Gedächtnis an frühere Großtaten, die an die zwanzig Jahre und mehr zurückliegen. Aes Grave (Dark Vinyl) knüpft nahtlos an allem an, was sich einst in der Schnittmenge aus Neofolk, Martial Industrial und Neo-Klassik tummelte. Ausschweifende Vokal-Arrangements treffen auf exzellent herausgearbeitete Instrumental-Solisten, während das Fundament stoisch der Stromverarbeitung harrt.

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Furvus: "Aes Grave" (Dark Vinyl)

Furvus: „Aes Grave“ (Dark Vinyl)

Das dräuend Schwere der Jahrhunderte verknappt Furvus auf den Moment im Hier und Jetzt. Im Vollzug der Andacht, im Verdacht des Währenden. Und mag die Währung auch noch so schwer im Portemonnaie wiegen, der Odem der Zeiten und Gezeiten macht das Leben, Streben, Wesen wieder leicht. Ganz gleich ob zur Aurora oder zum Abgesang auf den geglückten Tag: Aes Grave erweist sich als kompatibel.

Es ist Musik, die überdauert. Und sich dabei keinerlei Blößen erlaubt. Kein sinnentleertes Gebimmele, keine Tracht, keine Tröte. Sondern vielmehr: Andächtige Opulenz, demütiges Aufbegehren. Stringenz von Takt zu Takt. Erhaben: Ton, Steine, Erden.

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