WGT XXVI - Nachlese (2)

Résumé – aus Künstlersicht

Mitfahrgelegenheit (Oberer Totpunkt)

Mitfahrgelegenheit (Oberer Totpunkt)

„Mit meiner aktiven Teilnahme als Künstlerin beim WGT ist ein lange gehegter Traum in Erfüllung gegangen. Dafür werde ich für immer dankbar sein. Und das nicht allein aufgrund der Vorreiterrolle des Treffens im Hinblick auf die alternative Underground-Musik. Sondern vor allem wegen all der tollen Menschen, die dort zusammenfinden. Und gemeinsam eine schöne Zeit genießen. Ich hoffe sehr, auch in den nächsten Jahren zum WGT fahren zu können. Sei es als Musikerin – oder auch ‚nur‘ als Besucherin.“ (Sylvaine)

„Allein die Tatsache, in so kurzer Zeit meiner Aktivität als Puppenspieler die Gelegenheit zu bekommen, auf dem WGT die Puppen tanzen zu lassen, ist bereits an sich ein unglaublich erhebendes Gefühl. Dann allerdings noch in einer so traditionsreichen Location auftreten zu dürfen, setzt dem Ganzen die Krone auf. Ich bin immer noch zutiefst beeindruckt, mit welcher Professionalität, und dennoch auch Empathie für den Künstler, das Team von der Absintherie Sixtina meinen Auftritt möglich gemacht hat. Das Publikum, welches trotz der doch recht frühen Uhrzeit zahlreich erschien, hat mich mit einer Herzlichkeit und Offenheit empfangen, die man gerade als Newcomer doch sehr selten erleben darf.
Darüber hinaus hat sich das WGT dieses Jahr wieder von seiner besten Seite gezeigt. Neben vielen hochkarätigen Acts gab es auch sehr viele neue und/oder unbekanntere Künstler zu entdecken, wo definitiv einige Juwelen dabei waren. Besonders beeindruckt haben mich Under the Tongue, die nur mit Gitarre, Bass und einer Loop Machine einen Druck und eine Stimmung erzeugt haben, die manch andere Band mit einem vollen Line-Up nicht hinbekommt. Und natürlich ist das Viktorianische Picknick für mich immer ein persönliches Highlight, das ich dieses Jahr wieder bei Kaiserwetter mit vielen Freunden genießen durfte.“ (The Snatcher)

Stimmungsbild mit Snatcher (Stephan Wolf)

Stimmungsbild mit Snatcher (Stephan Wolf)

„Wir haben das WGT genossen – indem wir alte Freunde trafen und uns dem angenehm dunklen Gewusel hingaben. Zugleich nutzen wir die Zeit aber auch, um neue musikalische Kontakte zu knüpfen. Wie könnte man beides besser verbinden, als über Pfingsten in Leipzig! Interessant war darüber hinaus natürlich auch wieder das Schlendern und Shoppen auf der Verkaufsmesse der AGRA. Aber noch wichtiger: Es war wieder ein überaus friedliches Treffen, mit facettenreichen Teilnehmern. Wahrscheinlich handelt es sich beim WGT um die weltweit einzige Veranstaltung, bei der das Publikum oftmals spektakulärer ausschaut als die Bands auf den Bühnen. Wir werden nächstes Jahr gerne wieder zu Gast sein. Dann vielleicht sogar vor einem Publikum, das uns optisch gerne den Rang ablaufen darf.“ (Manja Kaletka, X-O-Planet)

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