WGT XXVI - Nachlese (2)

Résumé – aus Künstlersicht

Eden (Tyves Oben)

Eden (Tyves Oben)

Das WGT erwies sich als einzigartiges Erlebnis. Und somit auch als entscheidender Impuls, um meinen Glauben an die Kraft der Musik sowie an die Tugenden der Subkultur wiederzubeleben. Mich in einer Stadt aufzuhalten, in der über zwanzigtausend Seelen in solidarischer Gemeinschaft die Distanz zum Mainstream wahren, indem sie diese Andersartigkeit zelebrieren, erscheint mir als Ahnung einer Welt, wie sie sein sollte. Die schwarzen Scharen zu Leipzig erwiesen sich als ungemein locker, warmherzig und freundlich. Untereinander wurde jede Spielart akzeptiert und gegenseitig anerkannt. Sie scheinen also zu wissen, – und zu beherzigen – dass das WGT nun einmal dazu geschaffen ist, um außergewöhnliche Bands und Musik zu genießen.
Die Bands, die ich gesehen habe, waren allesamt fantastisch. Und ihr Publikum oftmals mindestens so interessant, wie die Leute auf der Bühne. Meine persönlichen Highlights? Das atmosphärisch reichhaltige Powerplay von Holygram, die pure Freude bei Lolita Complex, der schwärmerische Genius von Andi Sex Gang, die sich selbst treu gebliebenen The Mission, die Entdeckung der großartigen Electro-Drones von Warm Graves, die frenetische Kraft von Esben And The Witch. Aber auch mit unserem eigenen Auftritt bin ich sehr zufrieden. Ich möchte den Veranstaltern nochmals meinen herzlichen Dank für die Einladung aussprechen. Für die Gelegenheit, unser neues Album live präsentieren zu können. Sowie für eine unvergessliche Erfahrung.“ (Sean Bowley, Eden)

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